Mittwoch, 25.Februar 2009
Seit gestern Abend gibt es das Video zu seinem ersten Soloalbum Grace/Wastelands, das am 13. März erscheint.
Bei Myspace: http://www.myspace.com/gracewastelands
Hach, ich liebe ihn!
direkt bei Youtube
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Mittwoch, 25.Februar 2009
Seit gestern Abend gibt es das Video zu seinem ersten Soloalbum Grace/Wastelands, das am 13. März erscheint.
Bei Myspace: http://www.myspace.com/gracewastelands
Hach, ich liebe ihn!
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Samstag, 14.Februar 2009
Wir sind ein bissken sehr spät losgefahren für die Strecke, die mir von meiner ortskundigen Begleitung als “die Beste” vorgeschlagen wurde. Das Wetter war zum Kotzen. Es war nicht nur dunkel, teilweise heftig am Schneien und glatt. Nein, auf einem längeren Streckenabschnitt mit Serpentinen und sieben Bergen waren die einzigen Fahrzeuge weit und breit Trecker, Schneepflüge und ich. Das gab zu denken. Selbst das Navidingens wusste sich so manches Mal mit nichts anderem zu helfen als mit “Kehren Sie um. Bitte. Unbedingt!” Aber der Mann auf dem Beifahrersitz blieb eisern.
“Rechts.”
“Das ist keine Straße.”
“Doch.”
Warum bin ich auch nicht die längere aber geräumte Autobahn (wie auf dem Rückweg) oder wenigstens normale Landstraßen gefahren, ich Iddi? Hab ich nicht schon genug Nervenkitzel im Leben? Egal, Scheiße passiert. Zwar wenig Kilometer, aber viel Zeit. Wie das halt so ist, wenn man im Tiefschnee Luftlinie fährt. Wir haben daher Luxuslärm komplett und die ersten 10 Godoj-Minuten verpasst.
Als wir ankamen, war Thomas Godoj gerade dabei, seine Irritation ob des Namens und der Örtlichkeit Arolsen als solche zu erläutern. Oh! Wäre er meine “Schleichwege-Tour de Diemel” gefahren, hätte er sich wohl noch verwunderter darüber gezeigt, dass es am Ziel Menschen gibt.
So. Wir waren also angekommen.
Mit dem, was dann kam, wurden wir für den verpassten Part mehr als entschädigt.
Der gestrige Abend gehört bei mir in die Rubrik “perfekte Konzerte in meinem Leben”. Da waren bis gestern Abend nur Zappa und Nina Hagen mit ihrer Spliff-Band drin.
Es war wirklich ein Erlebnis. Die Band war gigantisch. Satt und rund, kein Geschepper, keine Albernheiten. Das Zusammenspiel faszinierte. Es passte. Für mich waren alle Mann auf der Bühne perfekt aufeinander abgestimmt. Super Show. Sie können’s.
Und wie schon geahnt, gehofft und bestätigt bekommen, pustet einen die Singstimme von Thomas Godoj regelrecht um. Mein Gott! Er kann sowas von singen. Und er kann sowas von alles singen. Alles.
Aber das heißt ja nicht, dass er das in Zukunft auch tun muss…
Wir wissen aus meinen Kommentaren irgendwo im Endlos-Thema “Rumpelstilzchen Thomas Godoj”, dass ich mit Love is you und Co nicht wirklich was anfangen kann.
Das neue Lied “Alles was nicht existiert” gefiel mir allerdings außerordentlich gut. Wenngleich ich dem Text getrost noch eine Überarbeitung gönnen würde…
Auf irgendeine Art erinnert es mich an Newtown Neurotics und “Mindless Violence”.
Das ist auch schön.
Diese Musik ist die Richtung, in der ich Thomas Godoj sehr gerne sehen würde. Ab und an ein bisschen “Still” dazu, viel “Explosion”, aufgelockert mit Balladen von der Sorte wie “When the Tears are falling”, das mittlerweile übrigens das einzige englische Lied von Plan A ist, das ich noch richtig leiden mag.
Also. Versprochen. Ich würde dann auch jede CD kaufen und nichts irgendwo illegal downloaden. Was ich natürlich sowieso nicht tue.
CD-Kaufen ist ja heutzutage zu einer Ehrensache geworden, wenn man einen Künstler gern noch länger hören möchte.
Hach, ich bin noch immer ganz weg. Er kann es.
Ich habe ja eh im Rumpelstilzchen-Godoj-Thema irgendwo in den ganzen Kommentaren geschrieben, ich würde ihn mir in Richtung Tote Hosen wünschen. Nach “Alles was nicht existiert” ist er für mich dem Germanys next Campino ein Stückchen näher gekommen. Wenn sie sich über all die kommenden Jahre so behaupten können wie die Toten Hosen, wird alles gut. Für mich als Hörer dürfte das so manches Sahnteilchen abwerfen.
Und dann passierte es: “Explosion”. Für mich persönlich der gestrige Höhepunkt.
Oh Mann, was hab ich mir über all die vergangenen Monate gewünscht, das mal live zu hören. Es war letztes Jahr eins der bei mir seltenen “Liebe-beim-ersten-Hören” Lieder. “Still” auch, aber das gab’s gestern nicht.
Ein weiteres Highlight war das Didgeridoo. Im unpluggten Autopilot konnte es mich seinerzeit nicht wirklich überzeugen, aber gestern sorgte es für eine ganz gewisse Atmosphäre, eine Stimmung, die unter die Haut ging.
Meine männliche Begleitung, übrigens ein Ex von mir, sagte: “Das war die Stelle, da habe ich zum ersten Mal aus Überzeugung geklatscht. Danach noch oft.” Gut, er hatte ihn als DSDS-Spacken und den ganzen Hype als Weiberkram abgetan. Aber das war zu einer Zeit vor dem Konzert. Er ist auch nur mitgekommen “der guten alten Zeiten wegen” oder so. Weiß man’s? Auf jeden Fall hat Thomas Godoj sich für ihn vom DSDS-Image reingewaschen und er ist nun überzeugt: “Sie haben tatsächlich Potential. Hätte ich nie gedacht. Von denen wird man noch hören. Manches fand ich gut.”
Das will was heißen.
Ach, sie sind Profis von vorne bis hinten.
Das bemerken auch die mit Vorurteilen
Chasing Cars, Let it be. Einfach super.
Polnisch macht er auch’n schlanken Fuß.
Und nicht nur ein Mal gestern Abend kam mir Gedanke: “Wie verzweifelt muss man sein, um sich mit den Talenten, dem Charisma, der Musik und der Band so einer Scheiße wie DSDS auszusetzen?” Komische Zeiten sind das, in denen wir leben. Ich wünschte, wir hätten noch all die zahllosen kleinen Indie-Labels. Überhaupt. Vor etwa 25 Jahren bzw. zu Zeiten von John Peel und Alan Bangs hätte es für WINK ganz bestimmt einen angemesseneren Weg für eine Musikerkarriere gegeben als den, ihren Sänger 1 x quer durch die Hölle zu jagen. Und wenn man gestern Abend ganz aufmerksam hinhörte, sich just in dem Moment ebendiese Gedanken machte und mit einem Rest Phantasie, hat man sogar ein “Der Teufel ist Dieter Bohlen” in Explosion gehört. Natürlich hat er das nicht gesungen, es war nur eine Halluzination.
Oder nicht?
Immerhin hab ich seinerzeit auch “Alter Korn und Blitzlicht” verstanden.
Doch. Er hat es gesungen. “Der Teufel ist Dieter Bohlen.” ^^
Fazit:
- Ja! Unbedingt weitermachen mit angepunkter Musik in Richtung “Alles was nicht existiert”.
- Das nächste Konzert in meinem Erreichbarkeitsradius im Sommer und nicht im Winter.
- Nie wieder was mit Kopfstimme. Es gibt genug Sänger, zu denen das passt. Karel Gott und so. Dieter Bohlen. Aber nicht Thomas Godoj.
Freitag der 13. war bei mir in den meisten Fällen ein schöner Tag.
Dieser war nicht nur schön, er war bombastisch!
PS: Dieses Jahr gucke ich DSDS übrigens nicht mehr. So wie ich es die Jahre vorher auch nicht geguckt habe.
PPS: Überrascht war ich davon, wie zierlich Thomas Godoj ist. Als er nachher in der Halle stand und Autogramme gab, konnte ich einen recht nahen Ausblick erhaschen. Er ist um Längen kleiner, dünner und zarter als er auf der Bühne wirkt.
PPPS: Seine Kondition möchte ich mir manchmal wünschen! Er springt und singt dabei ohne zu japsen und er macht und tut. Das hielte ich keine zehn Sekunden aus, dann müsste ich mich erstmal für eine längere Zeit hinsetzen. Und ja, das wäre damals mit 30 bei mir leider auch schon so gewesen.
Ein gelungener Abend.
Ein wirklich gelungener Abend.
Mittwoch, 14.Januar 2009
Dienstag, 30.September 2008
Aus gegebenem Anlass erinnerte ich mich gestern sinnigerweise an den zur Situation passenden Liedtitel. Ich ging rüber zur Musikbox und hörte Jürgen Drews “Es ist kalt in meinem Zimmer”. Immer wieder. Und ich fand’s immer noch irgendwie schön.

Früher 1977, als ich 14 war, hatte ich schonmal so’ne “kalt in meinem Zimmer”-Phase – und der passende Anlass dazu war zu der Zeit auch nicht grad selten! Aber es gefällt mir tatsächlich immer noch. “Es ist kalt in meinem Zimmer” hat doch irgendwie was von Procol Harum. Homburg. Salty Dog und so.
Kurze Hörprobe und dann schnell schnell bei Amazon kaufen:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Gut, nicht so ganz Procol Harum, aber irgendwo doch. Die Stimmung ist ähnlich.
Was Jürgen Drews heutzutage so singt, trifft zwar nicht mehr meinen Geschmack, aber ihm ist es im Gegensatz zu anderen gelungen, seit über 30 Jahren fast durchgehend im Gespräch zu bleiben. Und das ist nicht einfach.
Am Freitag (Feiertag) kommt er übrigens auf VOX: 17: 15 h 105 Minuten Doku “Familie Drews” – Der verunglückte Urlaub auf Mallorca. (Videovorschau)
Wenigstens hab ich’s wieder warm in meinem Zimmer.
Sonntag, 21.September 2008
Es gibt Lieder, die hat man mal ne Zeit lang gehabt, und dann waren sie verschwunden. Verloren, verliehen, vergessen, Cassette kaputt, unerreichbar geworden und/oder zuwenig Informationen und/oder Möglichkeiten zur Wiederbeschaffung.
Seit meinem 12. Lebensjahr kenne ich diesen Zustand.
Das Internet hat mich bisher zu einigen Liedern zurückgeführt, die ich vorher bereits für immer und ewig als für mich verschollen betrachtet hatte. Mittlerweile habe ich fast – fast! – alles herausfinden und – eBay / Amazon sei Dank – besorgen können. Und dafür bin ich dem Internet mit all seinen Möglichkeiten wirklich außerordentlich dankbar.
Meine wichtigsten Wiederfunde waren mit Abstand
• Kieran Halpin – “Van Gogh Museum” – bei youtube
1984 zufällig im “Folk Review” auf BFBS aufgenommen, mitten im Lied Aufnahme gestartet, weil es so schön war, und mich die darauf folgenden 22 Jahre mit den letzten 80 Liedsekunden auf einer alten Cassette zufriedengegeben, bis ich es dann vor zwei Jahren bei eBay-USA gefunden habe – das Lied, hinter dem ich wohl am intensivsten hergesucht habe!
Nun, im Nachhinein, fällt mir auf, dass ich offensichtlich eine enorme Vorliebe für das Duo “1 Mann + 1 Gitarre + sonst nix” habe! Billy Bragg (ja, der, der mir mal auf die Schulter fasste), Kieran Halpin , Jonathan Richman, Pete Doherty.
• Ananta – “Vrindavan”
hatte mein Nachbar 1978 von einer Klassenfahrt aus Hamburg mitgebracht, hatte er dort in der Fussgängerzone von einer Hare Krishna-Gruppe gekauft und es wurde irgendwie “unser Lied”, dann Nachbar weg, Cassette weg, alles weg,
bei eBay wiedergefunden
• New Trolls – Concerto Grosso - bei youtube
die Musik, die 1980 immer nachts bei K. lief, dann K. weg, Cassette weg, aber eBay konnte auch da helfen, wenistens die Musik ist wieder da ![]()
bei Amazon: Concerto Grosso / 1971
• Karat – Le Doyen II - bei youtube
war auf einer fremden Cassette, die ich irgendwann vor Jahrzehnten beim Aufräumen bei mir im Auto gefunden habe, das Lied hat mich total fasziniert und das über Jahrzehnte hinweg, dann Dank Internet rausfinden können, wer es überhaupt singt, das Beschaffen war dann einfach
bei Amazon: Schwanenkönig / 1980
• Congregation – Softly whispering I love you - bei youtube
lief Anfang der 80er eine Nacht so gut wie durchgehend im sicher nicht im Firmensinne genutzten Firmen-Bulli von W. auf einer lustigen 5-köpfigen Spaßfahrt nach Köln; er hatte nur 1 Cassette bei sich und von der gingen wegen eines “Bandstaus” oder Knotens nur ein paar Minuten auf jeder Seite, keiner kannte die Musik, war das Band vom Chef…
Die alle konnte ich aufspüren. Aber leider sieht es nun nach all den Jahren danach aus, als würden die letzten drei jetzt noch “offenen” Lieder aus meiner Vergangenheit nicht mehr herauszufinden sein.
Und nun zum eigentlichen Anliegen.
Wer mir Hinweise irgendwelcher Art über Titel und/oder Interpret geben kann, der möge das bitte, bitte tun.
Ich suche schon so lange diese drei deutschen Lieder:
bei youtubeVielleicht hat ja hier im weiten Internet irgendjemand einen Hinweis.
Würde mich freuen.
Kommentare bleiben offen, aber auch gern per Mail. Egal.
Seid bedankt. Vielleicht klappt’s ja.
Donnerstag, 7.August 2008
Mein momentaner Ohrwurm.
Wie versteht ihr dieses Lied?
Für mich singt da die selbstbewusste Geliebte.
direkt bei Youtube
Montag, 28.April 2008
Hier zu unserer aktuellen Diskussion über die Schwangerschaft usw.:
http://www.lilith-blog.de/?p=324#comment-1652
…..
…..
…..
Und hier die älteren Sachen:
Ich hab heute schon einige Mails bekommen, man sei über Google hierhergekommen und finde den Beitrag nun nicht.
Hier ist er:
*KLICK* bitte hier entlang zur Hauptdiskussion und zu den Kommentaren zu Thomas Godoj, zum DSDS-Verlauf, der Diskussion über die Shows und u.a. dem Video über seine Freundin und deren Sohn in meinem Thomas – Godoj – Beitrag “Rumpelstilzchen Thomas Godoj” und eine Kartenlegung für Thomas Godoj
Und damit ich nicht immer Mails schreiben muss (was leider nicht zu meinen Lieblingstätigkeiten, jedoch leider zu meinen viel zu häufigen Tätigkeiten gehört), hier die Antwort für alle, die mich noch ansprechen wollten: In den Kommentaren in meinem “Haupt”-Godoj-Thema wird darüber geschrieben.
Und nein, ich finde es nicht schlimm, dass seine Freundin einen Sohn hat.
(Ich hab doch selber auch ein Kind. )
Und nein, ich finde es auch nicht enttäuschend, dass er eine Freundin hat.
Das ist mir völlig egal.
Solange sie ihm nicht beim Singen den Mund zuhält.
Und damit niemand gleich verzweifelt: Ich habe als Kartenlegerin in meinem Leben genug Schicksale mitbekommen, in denen weder das eine noch das andere ein Hindernis für eine Liebesgeschichte darstellte.
Also von daher steht einer Beziehung zwischen den Mailschreiberinnen und Thomas Godoj noch immer nichts im Wege! Viel Erfolg!
Lasst euch aber auch von einer jahrelangen Kartenlegerin mit auf den Weg geben, dass die unglücklichsten Frauen, die mir je begegnet sind, diejenigen waren, die ihr Dasein als Geliebte fristeten. Also die, bei denen sich der Mann nicht sofort auf der Stelle am Anfang der Affäre stantepede von seiner anderen Partnerin getrennt hat. Zu 99 % tut er es später nämlich auch nicht mehr.
Warum auch?
Kauft einfach seine Musik, hört sie und gut ist.
Hier zu unserer aktuellen Diskussion über die Schwangerschaft usw.:
http://www.lilith-blog.de/?p=324#comment-1652
seine Single (lieferbar):
oder gleich auch
sein Album “Plan A” (lieferbar ab Ende Juni)
Hier zu unserer aktuellen Diskussion über die Schwangerschaft usw.:
http://www.lilith-blog.de/?p=324#comment-1652
Samstag, 19.April 2008
“Kazachstan Idol”, die kasachstanische Variante von DSDS.
Da geht’s ab.
Kasachstan (Länderkürzel: KZ; bitte keine blöden Bemerkungen darüber) sucht den Superstar.
Ein Lied geht um die Welt, und viele mit einem “DJ” im Namen haben bereits ihre Dance-Versions davon gemacht.
Here we go. Der junge Mann überzeugt zunächst im Casting:
fut fut fut fut Freestailo
fut fut fut fut Freestailo
lakal makal dande töntari duri dam
riti riti dam temtiri diri dam
(direkt bei Youtube)
Und später singt er es mit Band und ganz ganz viel Schmackes in einer Mottoshow. Einfach nur noch geil! Fut fut fut fut! Der rockt die Show.
(direkt bei Youtube)
Das ist der Ohrwurm fürs Wochenende.
Und natürlich Hammaaaaa!
diri diri dam tudari diri dam riti riti riti dam tudari duri dam
Ich weiß nicht mehr wo, aber irgendwo habe ich gelesen, dass die Jury lacht, weil der junge Mann den Originaltext leicht abgeändert hat und darüber singt, was er alles mit dem Geld macht, wenn er “Superstar” wird. Schmuck, Pelze, schöne Frauen und so.
Das Originallied verblasst dagegen ein wenig:
(Freestylo – R.Lizer bei Youtube)
Sonntag, 13.April 2008
… als Folgebeitrag zu
Rumpelstilzchen Thomas Godoj (i) jetzt mal eine kleine Pause mit ein bisschen Kasperletheater.
Tri-Tra-Trullala Tri-Tra-Trullala
Vorhang auf
Kasper: Hallo Zielgruppe Kinder! Seid ihr alle da?
Kinder: Jaaaaa!
Kasper: (krächz) Relight my Fire (jaul) you are my only desire (krächz) Come on (japs).
Krokodil: Du triffst die Töne nicht. Mach lieber mehr Show.
Gretel: Kasper, geh in einen Ferienclub singen. Dein Gesang ist finster.
Kasper: Dann werd isch halt Rap-Star.
Krokodil: Kasper, du nervst.
Vorhang zu / Vorhang auf
Seppel: Nanü! Wo iste nur dere Kasper inö? Es ist so ruig iere.
Teufel: Der is abgehauen. Klappe zu Affe tot.
Seppel: Mon dieu, wie schadö! Er at doche so eine übsche Videofilmö von dire gemachte.
Teufel: Abwarten.
Vorhang zu / Vorhang auf
Wachtmeister: Kinder, ich geh mal besser los und hole den Kasper zurück!
Kinder: Jaaaaa! Jaaaaaaaa!!!!!!
(Wachtmeister geht hin und her, Kasper kommt.)
Wachtmeister: Kasper, du musst wiederkommen, die Kinder haben schon ganz laut nach dir gerufen. Lass das blöde Krokodil doch reden.
Kasper: Eh, isch kann nich singen, das Krokodil kann nich am Reck turnen, und die Großmutter liefert hier nur Scheiße ab dafür, dass sie schon so alt ist.
Wachtmeister: Ja, das Krokodil ist dick und die Großmutter hat nicht live gesungen, aber du packst das, Kasper. Und mit Schleimerei kommt man nicht weiter.
Kasper: OK, isch komm wieder, wenn isch ein Laptop krieg.
Wachtmeister: Ja klar, Kasper. Das kriegen wir doch 1000fach wieder rein…
Kasper: Eh, was is, ey?
Wachtmeister: Schon gut, Kasper, komm schön mit.
Vorhang zu / Vorhang auf
Wachtmeister: Tri-Tra-Trullala der Kasper der ist wieder da.
Kasper: Hallo Kinder, da bin ich wieder.
Kinder: (außer sich vor Glück) Hallo Kasper!
Kasper: Wake me up before you go-go. (jaul) la la la la la
Kinder: Toll, Kasper.
Wachtmeister: Kinder, jetzt ruft mal alle ganz laut und ganz oft für Kasper an, damit der uns nicht wieder wegläuft.
Kinder: 0137 1001 05! 0137 1001 05! Kasper!!! Kaaaaaasper!!!! 0137 1001 05! 0137 1001 05! 0137 1001 05!
Wachtmeister: Kinder, wir müssen jetzt den Teufel und am besten auch den Seppel verjagen, damit sich der Kasper nicht mehr so ärgert und nicht schon wieder wegläuft. Ruft noch ganz oft für Kaspar an.
Kinder: 0137 1001 05! 0137 1001 05! 0137 1001 05! Jaaaaa!
Tri-Tra-Trullala
Tri-Tra-Trullala
Tri-Tra-Trullala
Vorhang zu
Montag, 24.März 2008
Oder: mein Osterwochenende
Mein Freund wurde 50, ich habe zwischendurch 18 Stunden am Stück geschlafen und es trug sich zu, dass ich ausgerechnet zur DSDS-Sendezeit grad ein bisschen Chillout am Fernseher einfließen lassen konnte.
Junge, Junge! Thomas Godoj war ja schon
von Anfang an (i) meine Favorit, aber mittlerweile muss ich sagen, er spinnt wirklich Stroh zu Gold. Genau wie Jurorin Anja konnte ich James Blunt nie was abgewinnen. Quengelmusik. Bei irgendeinem seiner Videos, wenn er sich im Schneegestöber eine Klippe runterstürzt und sich vorher noch die Schuhe auszieht, sage ich mir jedes Mal aufs Neue: “Ach, Gott jau. Is vielleicht am besten so für ihn…”
Das bluntsche Gejammer fand ich immer ein wenig “zu viel” oder “too much” wie man neudeutsch sagt, aber wenn Thomas Godoj ein Lied von ihm singt, ist plötzlich alles ganz anders. Da könnte ich rückwärts aufs Sofa springen! Da merkt man erst, was James Blunt einem eigentlich sagen wollte.
Ja, ja, kaum zu toppen war Dieter Bohlen und der Sketch mit der Kopfstimme,
die außer ihm sowieso keiner wirklich kann. Keiner. Gar keiner. Niemals einer! Nur Dieter Bohlen – und vielleicht ein bisschen James Blunt.
Thomas Godoj ist auf jeden Fall einer, der ganz souverän ein Lied von James Blunt singen kann und niemand fragt sich: “Wo ist die Klippe?”
Hach ja. *schwärm*
Wenn er da am Ende nicht gewinnt, dann weiß ich’s auch nicht.
Hoffentlich haut er nicht vorzeitig in den Sack.
Dieter Bohlen scheint sowas zu befürchten und beugt vor: “Lass sie reden. Abgerechnet wird zum Schluß.”
Genau. Er soll män bloß weiter mitmachen!
Er soll sich auch ruhig – wenn’s denn unbedingt sein muss – mit Dieter Bohlen auf einem Segelboot räkeln.
Wir alle werden es genießen!
Thomas Godoj wälzt sich auf einem Segelboot vor Mallorca und singt mit seiner unglaublichen Heppner-Stimme
“The Ship Song” von Nick Cave.
*hüpfhüpf*
Ich glaub, dann kann ich erstmal ne Zeitlang nicht aufstehen, sollte ich gerade ein helles Seidenkostümchen tragen…
Ich drücke ihm auf jeden Fall mal ganz selbstlos
alle Daumen.
Vielleicht sollte ich die Tage mal Kartenlegen, wie es da mit ihm weitergeht?
—
Später:
Nein, er kann es einfach!
Sein Gesang hier in diesem Fundstück “Everything counts” (mit Ex-Band Fluxkompensator) ist doch schon ganz was anderes als der von Dave Gahan! Ich war ja nie der große Depeche Mode – Freund. Alles so larifarivalium. (“Song for Europe” wurde so verhunzt, dass einem fast die Tränen kommen konnten!) Aber wenn Gahan seinerzeit so gesungen hätten, wäre das natürlich ganz was anderes gewesen.
Hier ist er ja fast schon Andrew Eldritch!!!
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Das ist richtig richtig gut!
Wieder ein Lied, das er zu Gold gemacht hat.
Ach ja, ich weiß noch. Früher. Wie lang ist es her? 25 Jahre?
Ich war etwa 20 und es war Nacht…
Hätte es sich da doch so angehört.
Mann, Mann, was wäre das so viel schöner gewesen…
[UPDATE Mai 2008]
Seine CD ist fertig.
seine Single (lieferbar):
und
das Album “Plan A” (lieferbar ab Ende Juni)