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Internet


Ich habe mitgemacht:
Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten
Sie auch?

*

Hier ein Artikel dazu von “derWesten”:
Kritiker stimmen online gegen Sperrung von Kinderporno-Seiten

Obwohl der Titel nicht ganz richtig ist.
Man stimmt hier nicht gegen die Sperrung von Kinderporno-Seiten, sondern gegen die Sperrung des Zugriffs auf Seiten, die willkürlich ohne richterliche Prüfung auf einer geheimen Liste landen sollen. Gegen eine Sperrung im Sinne von Löschung von Kinderporno-Seiten hat ja niemand etwas. Nur, genau das soll nicht mal stattfinden!

Die Seiten existieren ja weiter!
Nur aus D kann man nicht mehr drauf zugreifen.
Aus dem Rest der Welt schon.
Selbst wenn die Server in Deutschland stehen!
Nochmal: Die Seiten werden nicht gelöscht.
Es wird nur Zugang aus D gesperrt, umgeleitet, mitgeloggt und jeder Versuch eines Aufrufs geahndet, sei es absichtlich, unabsichtlich, als Folge eines üblen Streiches oder wegen sonstiger Spaßmacher.

Man kann nur nicht mehr auf all die Seiten zugreifen, die auf der geheimen Stopp-Liste stehen und noch stehen werden,  und wird mit Aufruf einer solchen Seite automatisch kriminalisiert und es wird ein Verfahren eingeleitet.

Und ob da in Zukunft, wenn es das “Zensur-Gesetz” erstmal gibt, nur  Kinderporno-Seiten landen, ist die Frage. Wenn die Technik erstmal steht und die gesetzliche Grundlage geschaffen ist, steht da vielleicht alles mögliche, das wir dann nicht mehr sehen dürfen. Grundsätzlich möglich wäre es, und das darf nicht passieren.

Wie schnell dann auch Ihnen völlig ungewollt ein Faux-Pas zustoßen könnte, KÖNNTE, sei hiermit gezeigt:
Interessiert es Sie?
Dann hier entlang:  http://tinyurl.com/d4r54z/

*

Auch Casi wird deutlich und erklärt bis ins Detail:

Unterschreibt!!

Ganz heißes Thema. Wenn das so durchkommt, ist das Internet in Deutschland, so wie wir es bisher kannten, tot.

Ein Artikel von Jensscholz.:
http://www.jensscholz.com/2009/04/warum-es-um-zensur-geht.htm

______

Warum es um Zensur geht
Da reiben sich gerade so viele die Hände, daß man eigendlich ein beständiges Rauschen hören müsste. Die Idee, das Thema Kinderpornografie als Popanz vorzuschicken, um das nun geplante Internet-Zensursystem einzuführen war aber auch wirklich eine richtig gute. Hat das ja zuvor mit den Themen Terrorismus und Internet-Kriminalität nicht wirklich hingehauen, kann man hier spitzenmäßig mit dem Holzhammer wedeln und Kritiker einfachst diffamieren, indem man die eigentliche Kritik ignoriert und ihnen vorwirft, sie wollten die Verbreitung von Kinderpornografie schützen. Wie schnell schon der Vorwurf zum beruflichen und gesellschaftlichen Tod führen kann, zeigte man nur wenige Wochen zuvor ja schonmal anschaulich am Exempel Tauss (der übrigens natürlich nicht im Netz “erwischt” wurde, sondern über Handykontakte und DVDs per Post).
Aber ich schweife schon wieder – wie es durch die Wahl dieses Themas ja auch gewünscht ist – ab.
Denn das Problem, das die Kritiker haben, ist ja natürlich nicht, daß man den Zugang zu Kinderpornografie sperren will, sondern das Sperrinstrumentarium, das man dazu baut. Schaut man sich das an, merkt man schnell: Es geht nicht um Kinderpornos und wie man dagegen vorgeht. Ging es nie.
Es geht um die Installation eines generellen technischen Systems und die generelle Art und Weise, wie es betrieben wird: Es geht darum, daß eine waschechte, diesen Namen zu Recht tragende, Zensur ermöglicht wird. Auch wenn die zunächst gesperrten Websites tatsächlich nur Kinderpornografie beinhalten (was die Liste eigentlich extrem kurz halten müsste) wäre sowohl die Technik, die Verwaltung und sogar die Psychologie installiert, um sofort eine effektive Zensur betreiben zu können.

Technik
Die Provider sollen ihre Nameserver so umbauen, daß Webseiten, die das BKA aussucht und ihnen nennt, nicht erreichbar sind und dem Nutzer bei Aufruf stattdessen eine Sperrseite angezeigt wird. Gleichzeitig soll das BKA jederzeit abrufen könne, welche Nutzer auf Webseiten aus dieser Liste zugreifen wollten und stattdessen auf die Sperrseite geleitet wurden.
Ein normaler Internetnutzer, der seinen Nameserver nicht auf einen freien DNS-Server umstellt, sieht bestimmte Seiten nicht und erhält die Mitteilung, er wolle sich gerade Kinderpornografie ansehen. Ob das stimmt, weiß er nicht und nachprüfen darf er das auch nicht, da ja schon die Suche nach Kinderpornografie strafbar ist. Der Nutzer muss sich in diesem Moment weiterhin im Klaren sein, daß er gerade etwas getan hat, was das BKA als illegal ansieht und als Grund ansehen kann, gegen ihn vorzugehen.
Die allein schon technisch verursachten Risiken für jeden Internetnutzer sind immens, noch dazu, weil man damit auch noch eine perfide Beweisumkehr eingebaut hat: Sie müssen künftig ihre Unschuld beweisen, z.B. daß sie “versehentlich” die gesperrte Seite angesteuert haben. Viel Spaß beim Versuch, Richtern TinyUrls, iFrames, Rootkitangriffe, Hidden Scripting und so weiter zu erklären, wenn Sie überhaupt wissen, was das ist.
Die Lösung zunächst: Den Nameserver umstellen, um sich dieser Gefahr vollständig zu entziehen. Geht schnell und kann jeder.
Die Technik ist allerdings interessanterweise das kleinste Problem in dieser ganzen Geschichte. Es gibt Staaten, die in ihren Zensurbemühungen schon wesentlich weiter sind. Die Menschen dort können dennoch sowohl anonym als auch unzensiert das Internet benutzen. Das Internet ist von Nerds gebaut worden. Ein Staat kann da so viel fordern wie er will, er wird das Netz auf technischer Ebene never ever kontrollieren können.

Verwaltung
Hier liegen die springende Punkte, die das Ganze zum Zensurinstrument machen:
1. Die gesperrten Inhalte stehen auf einer Liste, die das BKA direkt und ohne Prüfungsinstanz erstellt und die die Provider möglichst ohne sie anzuschauen zu installieren haben. Es entscheidet kein Richter über den Inhalt, es überprüft keine unabhängige Institution über die Rechtmäßigkeit, es gibt keine Regelung, wie Adressen überhaupt wieder von der Liste gelöscht werden könnten. Die Polizei, die Verbrecher verfolgt, bestimmt, welcher Wunsch nach welcher Information ein Verbrechen ist. Vorab zu definieren, was ein Verbrechen ist und hinterher darüber zu entscheiden, ob ein Verbrechen begangen wurde ist aber nicht Aufgabe der Polizei.
2. Die Liste ist geheim. So lange diese Liste nicht in die Öffentlichkeit gerät kann alles drinstehen und nichts davon muss gerechtfertigt werden. Wer das in Frage stellt wird zum Verdächtigen. Wie Zensur in Reinform eben funktioniert.
3. Der Gesetzentwurf ist schwammig genug, daß das BKA im Prinzip alles in die Liste setzen kann. Da im Web jeder Inhalt nur einen Klick weiter vom letzten entfernt ist und das Gesetz möchte, daß auch “mittelbare” Seiten gesperrt werden können, kann somit de facto auch jede Seite gesperrt werden.
4. Das System soll die direkte Verfolgung von Zugriffen erlauben. es wird nicht nur gesperrt, sondern es kann auch nachgeschaut werden, wer sich die gesperrten Seiten ansehen will. Dies kann dann Anlass für verdeckte Überwachungen, Hausdurchsuchungen und andere existenzbedrohende Vorgänge sein.
Die Staatsanwälte dieses Landes üben ja seit einiger Zeit kräftig an der Vorverurteilungsfront, indem Sie inzwischen gerne mal Pressemitteilungen über eingeleitete Verfahren rausgeben und die Presse direkt zu möglichst spektakulär und öffentlichkeitswirksam inszenierten Verhaftungen mitnehmen (Zumwinkel, Tauss, Frau B.).

Psychologie
Womit wir schon beim gewünschten Effekt von Zensur sind: Die Einführung der Schere im Kopf. Die wirksame Selbstzensur, weil man nicht weiß, was eventuell passiert, wenn man zu laut und deutlich Kritik äußert. Die Geheimhaltung der Sperrliste und ihre völlige Unverbindlichkeit durch das Fehlen jeglicher Kontolle ist ein bewußt eingesetzes Instrument, um Verunsicherung zu erzeugen.
Ein anderes ist die Verknüpfung mit dem Thema Kinderpornografie, womit wir wieder am Beginn dieses Artikels wären. Man weiß ja inzwischen, daß auch nur der leiseste Ruch, man könnte eventuell irgendwas mit Kindesmissbrauch und Pädophilen zu tun haben, die Existenz vernichten kann, selbst wenn hinterher rauskommt, daß tatsächlich nichts an den Vorwürfen dran war. Wie nahezu generell nichts rauskommt. Das ist ein so extrem starkes und wirksames Druckmittel, was natürlich beispielsweise ein Herr Gorny sofort erkennt, weil sein Versuch, diese Schere im Kopf einzuführen (durch den Versuch, Filesharing als schreckliches Verbrechen zu diskriminieren), wirkungslos blieb und er sich nun an den besser funktionierenden Trigger dranhängt (indem er Urheberrechtsverletzung mit Kindesmissbrauch gleichsetzt).
Die Justizministerin gibt dann noch Tipps in die richtigen Richtungen, die natürlich prompt reagieren. Überhaupt, das mal ganz nebenbei, finde ich es immer wieder seltsam, daß Frau Zypries immer wieder als Warnerin vermittelt wird. Dabei war – so sagt sie zumindest – sie es, die den Gesetzentwurf gegenüber dem Vorabvertrag von Frau von der Leyen verschärfen ließ und dieser nun schon den Zugriff auf Stopp-Seiten verfolgen lassen will.

Um die Frage zu beantworten, warum und wann es in einer Gesellschaft überhaupt dazu kommen kann, daß ein Teil davon meint, einen solchen Eingriff vornehmen zu müssen und der andere Teil (zu dem ich u.a. mich zähle) darin ein so massives Unrecht sieht, das es zu bekämpfen gilt, kann man sich bitte den Artikel “Kampf der Kulturen” drüben bei netzpolitik.org durchlesen.

Den Artikel komplett copy/pasten, ganz egal wo wiederveröffentlichen, per Mail verschicken oder in Foren posten ist ausdrücklich erlaubt (Bitte Jens Scholz aber als Autor nennen. Ein Link wär zwar lieb, muss aber nicht.)

______

Noch ein sehr schöner Artikel zum Thema:

kekzdose.blogspot.com: Missbrauch missbrauchen

Wie Ursula von der Leyen 20 % versierte Internetnutzer, die in der Lage sind, die Sperren zu umgehen [ Sekundenanleitung bei Youtube (das kann nun wirklich jeder (!) ] , als “zum Teil schwer Pädokriminelle” bezeichnet:
Nur versierte Nutzer können Sperren umgehen

“Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft”, erklärte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen dem Berliner Radiosender Radio Eins leicht missverständlich.

Ich bin grad mit leichten Blessuren von/mit Feedburner zu Google umgezogen. Stichtag wäre sonst der 28.2. gewesen, wenn ich das richtig verstanden habe. Nach ein paar Fehlermeldungen hatte ich den Kaffee dann aber sowas von auf und hab den Feed ganz neu angelegt. Ist mir jetzt auch egal.
Sollte mich jemand abonniert haben, so wäre nun anzuraten, die Feed-URL zu ändern in http://feeds2.feedburner.com/Lilith-Blog

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Dankeschön. :-)

Damit ist hier nicht das Frauenkondom gemeint, das vor Vergewaltigung schützen soll, indem es ähnlich einer Opuntie schon bei leichter Berührung schmerzhafte Widerhaken absondert. Ich meine hier an dieser Stelle RAPEX, “das Schnellwarnsystem der EU für alle gefährlichen Konsumgüter, mit Ausnahme von Nahrungs- und Arzneimitteln sowie medizinischen Geräten”:

Rapex – europäisches Schnellwarnsystem für unsichere Produkte (engl.)

Da ich im Moment viel liege, weil Sitzen so weh tut, habe ich gestern Abend DVDs geguckt und gestern Nacht noch ein wenig durchs Fernseh-Programm gezappt. Bei MDR “Fakt” bin ich hängengeblieben. Da ging es u.a. um gefährliche Produkte aus China.  RAPEX wurde dort erwähnt und angepriesen und es kam im vorwurfvsollen Ton, dass es ein Unding wäre, dass es das nicht in deutscher Sprache gäbe.

Verbraucherschützer fordern deutsche Liste

Um die Verbraucher vor mangelhaften Produkten zu schützen, gibt es das europaweite Schnellwarnsystem RAPEX. Im vergangenen Jahr waren dort 1.600 Produkte aufgelistet, die Mehrzahl von ihnen kommt aus China. Doch die Liste ist nicht komplett, die gefährliche Diskoleuchte, der Drucksprüher oder die Reifen aus China sind dort nicht zu finden. Verbraucherschützer kritisieren zudem seit langem, dass es keine deutschsprachige Liste gibt, auf der gefährliche Produkte aus dem In- und Ausland aufgeführt sind. Daran ändert auch das neue Informationsgesetz nichts, das die Behörden zur Auskunft verpflichtet, weiß Christiane Mantey von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Tja. Leben die in einer anderen Welt?

Mich wundert es nun nicht so, dass es das nicht in deutscher Sprache gibt!

Wenn es in diesem Land so weitergeht, wird es außer ein paar blöden Werbebildchen im Internet in Zukunft immer weniger in deutscher Sprache geben. Denn wer will sich das schon ans Bein binden bei den dämlichen Gesetzen in diesem Land? Die schäbige Abmahnerei wegen eines Realnamens an der falschen Stelle der Webseite? Oder die beliebte Abmahnung wegen des Impressums, das von der Startseite aus bei einer Auflösung von 640 erst nach dem Scrollen zu sehen ist? Oder gar erst nach zwei Klicks und nicht bereits nach einem zu erreichen ist? Wegen eines Nichthinweises auf Einhaltung der deutschen Datenschutzbestimmungen? Und wehe, mit dem Absender des Domaininhabers wird eine Mail verschickt an jemanden, der sie nicht angefordert hat! Oh, dann aber. Double Opt-In bei Kontaktaufnahme jedweder Art sowieso Mindestvoraussetzung. Und selbst da kann ja was unaufgefordert und so… – und zack! Und einmal am Tag wandeln wir das ganze Zeugs in PDF um und schicken es in stundenlanger Übertragungszeit an die Nationalbibliothek. Oder die ohne DSL drucken dauernd alles aus und ab die Post.

Kein Problem.

Ah nee!

Und da wundern die sich wirklich, warum es eine solche doch relativ “brenzlige” Sache nicht in deutscher Sprache gibt?

Hey, für all die Abmahnungen hat hier keiner Geld und Zeit.

Ich fand die Aussage letztens bei der Abmahnung wegen der Kommentarbenachrichtigungsfunktion mit “Deutschland bald ein weißer Fleck im Internet” einfach sowas von passend!

Aber solange surfen wir die englischsprachige Seite halt einfach über den Google-Übersetzer an, der macht das relativ gut.

RAPEX auf Deutsch

Es sei denn, Google darf irgendwann keine Seiten mehr ins Deutsche übersetzen.

Aber noch geht das. Noch.

Wundern würde mich da aber gar nichts mehr.
Irgendein Korinthenkacker kann sich ja mal was ausdenken:

Scheiß Online-Übersetzer!
Der ganze fremdsprachige anarchische Mist auf deutsch. Wollen wir das? Nein. Natürlich nicht! Da werde ich doch gleich mal Klage einreichen. Kost ja nix. Zahlt ja Google. Denn ich gewinne!

Och, es wird bestimmt noch kommen. Eines Tages. Wenn wir nicht langsam mal akzeptieren, dass es das Internet halt gibt und dass wir es mit Gesetzen auch nicht mehr loswerden. Es wäre anzuraten, dass sich die Leute damit beschäftigen. Auch die Regierungen und auch die Verbraucherzentralen.

Wo sind wir eigentlich? Das frage ich mich mittlerweile allen Ernstes.

Alles unter Kontrolle. Sagte schon Udo Lindenberg in “Jonny Controletti”.

Es wird immer absurder in Deutschland. Dagegen ist Double Opt-in mit nur einer Mail pro Mailadresse und bevor die nicht bestätigt ist, darf keine neue Anfrage nach Bestätigung einer Mailadresse gesendet werden bei Benachrichtigungen wegen neuer Kommentare in Blogs ein Klacks.

“Verordnung zur Pflichtablieferung von Medienwerken an die Deutsche Nationalbibliothek” heißt der nächste Sargnagel.

Ab heute (23.10.2008 ) muss jeder ein Abbild seiner  Webseite bei der DNB einreichen.

Natürlich nur die kommerziellen Seiten. Aber wer ist das nicht?
Ein Werbebanner oder ein Partnerlink auf Amazon reichen, und man ist nicht mehr privat.

Haben die eigentlich sonst nichts zu tun?

Aber natürlich geht das hier in Deutschland nicht einfach so.
Nein, sie crawlen das Netz nicht selbst wie andere das können.
Und eben brennen und abschicken ist auch nicht. Nein nein.
Ich verlinke zur weiteren Information als Ausgangspunkt und Verfolgung der Links dort:

http://www.heise.de/newsticker/Verordnung-zur-Pflichtablieferung-von-Netzpublikationen-tritt-in-Kraft–/meldung/117817

und, wo es zu lesen lohnt, das Heise-Forum zu dieser Pflichtverordnung:

http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Verordnung-zur-Pflichtablieferung-von-Netzpublikationen-tritt-in-Kraft/forum-146137/list/

Es reicht jetzt langsam.

Ich glaube, man muss jetzt alles als PDF machen. Bis 50 MB soll man hochladen. Zwischen 50 MB und 200 MB eine URL für die PDFs angeben. Ich weiß noch gar nicht, was ich für eine DNB-Sachgruppe bin. Ist aber auch erst mal für mich noch nicht akut, ab 200 MB muss man sowieso ne Mail schreiben und sich auf die Art die weiteren Befehle abholen.  Da kann ich das mit der DNB-Sachgruppe ja gleich fragen. Ich hab sowieso noch mehr zu fragen. Was ist, wenn ich was ändere? Ja, ich hab’s gelesen. Wenn innerhalb von 5 Jahren was geändert wird, laufe ich unter “fortlaufende Publikation” und da ist dann noch alles wieder verschärft und ganz anders!
Ach, was sind schon 5 Jahre im Internet?

Also. Wenn ich nun öfter als alle 5 Jahre was ändere, muss ich jedes Mal den ganzen Schmonzes wieder als PDF, Index-Datei anpassen, brennen und schicken? Innerhalb welcher Frist? Ab welcher Art Änderung wollen sie eine neue Abschrift der Webseite oder nur die neue Datei? Gibt es da Fristen in Abhängigkeit der Größenordnung der Änderungen? Sortieren sie das selber ein in die richtigen Unterverzeichnisse, wenn der Dateiname gleichgeblieben ist? Oder soll ich bei jedem geänderten oder neuen Überschriftbild den Pfad mit angeben? Absolut oder relativ zur Datei? Oder den Serverpfad? Oder muss ich alles per Post schicken, wenn ich einmal als “einer über 200 MB” dort bekannt bin? Oder kann ich das Bild dann einfach dort hochladen, sind ja nur ein paar Bytes und die mit einer Textdatei, wo es hingehört? Oder die gesamte html-Datei? Muss ich alle abhängigen Dateien neu mit hochladen? Was ist, wenn ich einfach nur was lösche? Dann kann ich nichts hochladen, denn es ist ja nur was weg und nichts dazugekommen? Neue PDF einer Inhaltsangabe, wo ich dann durchstreiche, was ich gelöscht habe? Hä? Lauter offene Fragen. Und ich bin überzeugt, im laufenden Betrieb taucht noch die ein oder andere auf.

Und wie ist das mit Web 2.0 Sachen? Dem “Mitmachweb”?
Mit diesem Blog? Täglich die neuen Blogkommentare?
Als Textdatei? Oder die SQL-Datei der Datenbank? Nur die Kommentartabelle?
Oder alles?

Gottseidank hab ich das Forum schon vor Jahren verschenkt.
Die Mailsachen hatte ich da damals sowieso schon abgeschaltet.
Da konnte gar nichts “Ungewolltes” mehr passieren.
Ob nun mit oder ohne Double-Opt-In und ungewollten Spam.
Aber hier wäre dann ja nun wer weiß was auf mich zugekommen.
Täglich 100 MB Foren-Datenbank verschicken?
Wer soll denn das alles bezahlen, wenn mir meine Flat mal wieder ausfällt?
Und ständig all die CDs per Post an die Nationalbibliothek zu schicken geht auch ins Geld.

e-fee.de macht sich auch so seine Gedanken:

Wenn ich diese Anleitung richtig verstehe, dann müsste ich wohl die Seite (einmal pro Domain? Einmal für jede von 10000 Unterseiten?) einmalig anmelden und (da “Publikationen mit laufender Aktualisierung”) in gewissen Zeitabständen “Schnappschüsse” abliefern. Viel Spaß beim Speichern! Wenn nur neue / geänderte Dateien (oft ja mehrere pro Tag!) eingereicht werden, dann aber bei mehreren bitte mit einer eigens erstellten Navigationsseite. Geht’s noch? Haben wir sonst nichts zu tun?

Oh, das wird lustig.

Ob ich meine Steuern je fertig kriege, wenn ich jetzt jede blöde Änderung auf meiner Webseite erst noch melden muss? Also Mails schreibe ich dann ganz sicher keine mehr. Irgendwie muss ich die Zeit ja wieder reinholen. Mein Tag hat immer noch nur 24 Stunden und alleinerziehend bin ich noch dazu. Ich glaube, bald haben sie es geschafft. Ich kapituliere.

Ich habe wirklich Angst. Auf der allumfassenden “Hilfe”-Seite der Deutschen Nationalbibliothek wird mir mal wieder klar, was für Auswirkungen dies jetzt auf den Arbeitsalltag haben wird und wie ich dieses Bürokratengetue hasse! Zwang macht mich rasend. Und die Kontrolletis auf dieser Welt sowieso. Und einen Premium-Zugang wollen sie auch. Der kostet aber eigentlich.
Nein, für sie nicht.

Bitte schalten Sie den Zugriff auf die Netzpublikation entsprechend frei.

Was die wohl für einen Spass haben auf all den Pornoseiten! :-)
Überall dürfen sie hin. Für umme!

Wählen Sie aus der Liste den auf Ihre Publikation zutreffenden Erscheinungsrhythmus aus. Eine in der Liste nicht aufgeführte Erscheinungsweise können Sie im Feld “Sonstige Erscheinungsweise” eingeben.

Ich habe keinen Erscheinungsrhythmus. Bei mir erscheint was, wenn was fertig ist und mir was einfällt. Und meine “Sonstige Erscheinungsweise” kann man auch nicht in einem Wort zusammenfassen. Wenn ich will, erscheint monatelang gar nichts! Basta! Was schreibe ich denn da? Sporadisch? Ab und an? Paarmal im Jahr? Manchmal täglich? Bald gar nicht mehr, wenn das so weitergeht?
Mich kotzt es an. Aber sowas von.

Bei einer Folgelieferung werden nur aktuelle Ausgaben übermittelt. Enthält eine Folgelieferung mehrere Ausgaben bzw. Dateien, ist eine Navigationsseite Index-Datei bzw. Startseite erforderlich.

Ok, heißt das jedes Bild einzeln?  Bei 2 Bildern eine Navigationsseite? Eine Startseite? Was soll das denn sein?
Ich.Kapiere.Die.Hilfeseite.Nicht.

Und die FAQ von denen auch nicht.

Scheiße. Soll ich jetzt also alles in PDF umwandeln und eine Startseite machen auf der ich die PDFs verlinke?

Was ist mit den Flash-Sachen? Den Zufallsorakeln? Dem Ouija-Brett? Dem Indianer-Roulette? Den Skripten?  Den dynamischen Seiten?

Wollen sie alle Scripte als Text als PDF? Wollen sie die fla-Dateien der Flash-Orakel als PDF? Geht das überhaupt?

Was ist mit den Videos?

Und das dann alles nochmal extra verlinkt?

Was für eine Scheiße ist das?  Wo sind wir eigentlich? :-|

Ich verkaufe den ganzen Kram bald wirklich. Ich bin es leid.

So macht es keinen Spaß mehr.

Was soll das?
Was wollen sie überhaupt damit?
Was um alles in der Welt wollen sie mit all den Millionen Webseiten?
Können die nicht ins Netz und es da gucken?
Wer denkt sich sowas aus?

Was ist dies nur für ein Land?

[UPDATE 24.10.2008]

1.) Bei Telemedicus haben sie direkt bei der DNB nachgefragt, wie nun vorzugehen sei, und “erstaunliche” Antworten bekommen.

Nämlich in etwa: Abwarten und Tee trinken, Sie hören von uns!

http://www.telemedicus.info/article/1018-Ablieferung-von-Netzpublikationen-Stillhalten-und-nichts-machen.html

Aus den Antworten der DNB:

Wir sind einfach technisch noch nicht soweit, wie wir es gerne wären und arbeiten uns schrittweise weiter. Wenn wir technisch einen Schritt weiter kommen und auch Webseiten erfassen können werden wir das auch groß über die Medien bekannt geben.

Verstehe ich als “Wir sind von der Datenmenge, die auf uns einschlägt, ja selbst überrascht. Hört bloß auf, uns jetzt schon was zu schicken. Wir haben die Festplattenlieferung noch nicht bekommen, Adobe Reader noch nicht überall installiert und der Anbau ist auch noch nicht fertig. Im Moment haben wir keinen Platz. Aber bald. Männeken! Dann wird das was ganz Großes. Die ganze Welt wird sich noch wundern!”

Kurz: bald, Volk, bald…

2.) Donkel Oktor haben schnell ein Lied gemacht und rufen zum Widerstand auf.

Es gibt -  bzw. für Deutschland: gab – die Blogfunktion, dass man sich über weitere Kommentare per Mail benachrichtigen lassen kann. Diese wurde hier soeben abgeschaltet. Blogs, die deutschem Recht unterliegen, dürfen ihren Lesern diesen Service so simpel nicht mehr bieten.

Denn, es könnte ja sein, dass jemand eine Adresse eingetragen hat, die gar nicht seine ist, sondern die von jemand anderem. Und so würde ja dann der andere all die Benachrichtigungen kriegen. Und müsste diese erst “mühevoll” abbestellen.

Das “Upload-Magazin” hat’s nun deswegen böse erwischt und wurde abgemahnt.

Das dort vorgeschlagene einzig in Frage kommende Alternativ-Plugin “CommentMailer24″  läuft nur bis WordPress 2.5 und hat angeblich größere Sicherheitslücken, die einen Einsatz nicht empfehlen lassen:
http://www.cywhale.de/wichtig-abmahnung-durch-wordpress-plugin/

  • [ UPDATE 20 h ]
    Mittlerweile: Infogurke.de hat das alte “subscibe to comments”-Plugin umgeschrieben und bei CommentMailer24
    gabe es ein Update auf die aktuelle WP-Version und hinsichtlich der Sicherheitslücken.Aber ich für meinen Teil bin es zunächst leid und lasse es so wie es jetzt ist = ohne Abofunktion. Denn ich fürchte, es wird nicht lange dauern, bis sich einer findet, der wegen der Bestätigungsmail wegen unerwünscht zugesandter Werbung abmahnen wird. Geld stinkt nicht.Ihr könnt ja den Kommentarfeed abonieren.  Was den angeht hat sich bisher noch keiner eine passende Abmahnung ersonnen.
  • [ UPDATE 23 h ]
    So. Ich hab das modifizierte Plugin von infogurke.de (Danke, für die Arbeit) jetzt mal vorübergehend als Double Opt-In wieder drin. Denn die Rechtsprechung geht dahin, die Mail zur Bestätigung der Anforderung als nicht rechtswidrig zu betrachten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Opt-In
    show

Ziemlich schön zusammenfasst und mit wie immer viel Input der Kommentatoren  findet man diesen Abmahnmist bei Basicthinking:
http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/17/neue-kommentare-rechtsproblem-bei-mail-hinweisen/

“CommentMailer24″ würde allerdings deutschem Recht schon eher gerecht, weil man da erst die Mailadresse bestätigen muss, bevor einen Benachrichtigungen über weitere Kommentare erreichen. Aber es ist halt nicht sicher, ansonsten könnte es wohl erstmal ne Zeitlang damit laufen.  ***Nachtrag: wurde mittlerweile behoben ****

Doch wer weiß schon wie lange noch?

Kann sich noch einer an die Newsletter erinnern? Die von früher? Die, für die man sich einfach anmelden konnte ohne sich ansonsten wer weiß wie mit Anschrift, Konto- und Steuernummer registrieren zu müssen? Ja, ist lange her. Sie haben sie getötet. Denn da hat später nämlich jemand sogar dagegen geklagt, dass ihm unerwünscht die Mail mit “Für diese Mailadresse wurde ein Newsletter angemeldet. Sollte das seine Richtigkeit haben, klicken sie zur Bestätitung eben hier, ansonsten betrachten Sie bitte alles als gegenstandslos und Sie werden nichts weiter von uns bekommen.” ins Haus flatterte. Das sei unerwünschte Werbung und er fühle sich belästigt.
Irgendwie war da doch was.
Und genau das steht ja beim Abonnieren der Kommentare ebenfalls noch ins Haus, selbst wenn es nach dem Double Opt-In laufen würde (also erst noch Bestätigungsmail bevor die eigentlichen Benachrichtigungen über neue Kommentare kommen).

Selbst die Bestätigunsabsicherungsmail könnte ja jemanden erreichen, der diese gar nicht angefordert hat. Oh je. Eine Mail, die man nicht angefordert hat! Hilfe. Meine Güte! Jeden Tag kriegt man massenhaft Spam mit Vermutungen über einen zu kleinen Penis oder Frauen- und Medikamentenanpreisung, die sich mittlerweile so verlockend anhören, dass man als Frau fast schon ein Selbstwertproblem hat, weil man kein Mann ist.

  • [ UPDATE 19.10 ]
    Mittlerweile: Wenn in der Bestätigungsmail keine Werbung drinsteht, ist es auch keine Werbung und kann auch nicht als solche ausgelegt werden. So schreibt Herr Anwalt Schwenke in seinem Blog. Anderslautende Gerichtsentscheidungen hält er “für sehr realitätsfern und für Auswüchse sachfremder Richter.” Aber so ganz sicher kann man wohl nie sein. “Wer die Möglichkeit abgemahnt zu werden zu 99% ausschließen will, der verschickt gar keine Emails und wirft seinen Computer aus dem Fenster. Ein Restrisiko bleibt trotzdem.” Schreibt er.

Ganz früher gab es auch noch diese digitalen Postkarten (ja, so hießen sie anfangs), die man einfach so an irgendwen verschicken konnte. Heute liegen die glaube ich sowieso auf ausländischen Servern, wenn sie gescheit sind, und man muss als Absender erst noch ein paar Mal klicken und Mails hin- und herschicken, bevor die was absenden dürfen. Und der Empfänger muss bestimmt mittlerweile auch erst noch sein “Ja, ich bin tatsächlich der, der eine Postkarte kriegen soll. Der Absender ist mein Freund, wir kennen uns gut und haben erst letzte Woche noch nebeneinander an der Theke gestanden. Ihr dürft mir die Karte schicken. Ich werde euch nicht verklagen und auch sonst bin ich euch nicht böse.”

Ach, dann eben nicht.

Dann gibt es hier und anderswo in Deutschland eben keine Kommentar-Abofunktion mehr.

Deutschland ist schon ein tolles Land.

“Deutschland ist bald ein weißer Fleck im Internet”, hat mal irgendwer irgendwo geschrieben.

Wir kriegen hier in Deutschland kein Street-View, Google-Bildersuche gehört für uns bald der Vergangenheit an und nun wird uns auch die Blognutzung erschwert durch so ein Getue.  Natürlich zu all den anderen komischen Internet-Gesetzen, die es hier sowieso schon gibt.

Unvergessen der Blödsinn mit der Datenschutzerklärung, die zunächst vor dem Betreten jeder deutschen Seite aufzutauchen habe! Wie soll das denn gehen? Haben sie dann nochmal leicht abgeändert. Trotzdem ist das eine Farce sondergleichen geblieben.

Betreiber eines Webshops sitzen sowieso bereits in der Mehrzahl in England.

Dann die Sache mit geschäftlichen Mails. Da muss alles genauso drinstehen, wie es auf betrieblichen Briefbögen Vorschrift ist. Also denn. Alle haben nun eine ellenlange Signatur und man scrollt sich’n Wolf, wenn man längeren Schriftwechsel mit all seinen Fullquotes nochmal Revue passieren lässt…

Impressumspflicht für jeden, der seine Seite länger als zu Testzwecken online hat oder irgendwo ein Werbebanner hat, immerhin hat er eine Gewinnerzielungsabsicht. Ja und wenn schon?  Die paar Euro pro Jahr sind sicher nicht der Rede wert. Außerdem: wer weiß schon, ob das nicht ein Banner des Providers ist, gegen den der Seitenbetreiber gar nichts tun kann? Ach ja. Ist nämlich egal. Selbst wenn der Provider selbst die Werbeeinnahmen kassiert, werden ja deswegen die Gebühren fürs Hosten billiger und schon profitiert der Kunde von den Werbeeinnahmen.

Oder so ähnlich war das.

Übrigens. Das beliebte Impressum als Bild anstatt normalem Text (gern genommen, um von Suchmaschinen nicht namentlich erfasst zu werden, damit der Chef nicht merkt, dass man eigentlich im Hauptjob Adult-Webmaster oder Kartenleger ist),  ist nicht rechtens, sofern man nicht im alt-Text den vorgeschriebenen kompletten Impressums-Text unterbringt. Immerhin muss ein Impressum auch für Sehbehinderte mit Lesegeräten oder ihren Lynx-Browsern lesbar sein. Und das sind Bilder nun mal nicht.

Ja, liebe abmahnfreudigen Mitbewerber, ich habe es auch als Bild, aber mit alt-Text. Das darf ich genauso haben wie es ist. Ich habe es lediglich als Bild, damit es nicht so einfach zu markieren, kopieren und in Werbebrief-Adressfelder einzufügen ist. Meins müsste man erst abschreiben und das ist vielen bereits zu viel Arbeit. Manchen aber leider doch nicht, wie mein realer alter RL-Briefkasten draußen vor der Tür beweist. Kauf dies, kauf das, schalte bitte Werbung, bitte wirb bei uns und so weiter. Ach! :-|

So, und nun mahnt mal fein wieder alle Mitbewerber ab, die nur ein Bild ohne alt- oder title-Text haben.  Und es gibt auch immer noch die mit dem abgekürzten Vornamen. Pfui. Oder die, die im Postfach wohnen. Junge, Junge, Junge.

Seid weiter so richtig deutsch, Leute. :-|

Irgendwann wird das hier zusammenbrechen wegen all dieser Regelungen, die von ein paar rechtsbeugenden Anwälten gnadenlos zum Abkassieren ausgenutzt werden. Zumal ja mittlerweile der normale Webseitenbetreiber sowieso schon kaum noch weiß, was er darf, was nicht und was wie muss, damit er bloß nicht gegen ein Gesetz in gedehnter Auslegung verstößt.

  • [ UPDATE 20.10. ]
    Mittlerweile: ich hab’s wieder abgeschaltet und es bleibt jetzt auch erstmal abgeschaltet. Dann geht es eben wieder ohne. Ging’s ja früher auch.

Gerichtsurteil: Google Bildersuche vor dem Aus?

 [...] sah durch die Bildersuche sein Recht als Urheber verletzt, da der Dienst seine Zeichnungen als Mini-Vorschau anzeigt. Das berichtet netzeitung.de.

Das Gericht urteilte demnach, dass urheberrechtlich geschützte Bilder nicht ohne Zustimmung des Rechteinhabers verlinkt werden dürfen. Vom Gericht bekam der Kläger Anspruch auf Unterlassung und die Erstattung der Abmahnkosten zugesprochen. Das Gericht habe als Alternativlösung vorgeschlagen, statt des Bildes einen Text anzuzeigen, der auf das Ziel verweist. [...]

Klage gegen Google-Bildersuche

 [...]Das Hamburger Landgericht hat jüngst entschieden, dass auf urheberrechtlich geschützte Bilder im Netz nicht gegen den Willen des Rechte-Inhabers verlinkt werden darf. [...] Sollte der Bundesgerichtshof die Hamburger Entscheidung bestätigen, dürften alle Suchmaschinenbetreiber nur noch Abbildungen in ihre Bildersuche aufnehmen, wenn der jeweilige Rechteinhaber dem vorher zugestimmt hat. Wegen des hohen Arbeitsaufwandes könnten die Seiten dann aber kaum weiterbestehen.

Was?

Ich finde, wenn man Richter ist, muss man sich mit dem Genre auskennen, über das man richtet. Und wenn schon nicht das, weil es halt sehr komplex und neu ist, so sollte man zumindest Berater haben, die einen vorher über das Thema informieren. Aber richtig.

Ach, eigentlich finde ich, wir brauchten spezielle Internet-Richter. Richter, die wissen, was im Internet wie geht, was überhaupt geht und was nicht. Richter, die wissen, welcher Aufwand bzw. Nichtaufwand hinter gewissen Dingen steckt.

Ich vermute, das war hier offensichtlich nicht der Fall.

Wie sonst ist es zu erklären, dass der Künstler gegen Google – Bildersuche gewinnen kann wegen Urheberrechtsverstoß?
Die kleinen pieseligen Thumbnails der Google Bildersuche verstoßen gegen das Urheberrecht?

Und ich werde das Gefühl nicht los, dass der Richter überhaupt nicht wirklich verstanden hat, um was es geht. Wie kommt man auf so eine Urteilsbegründung? Eine Suchmaschine darf das nicht verlinken, weil es gegen Urheberrecht verstößt?  Eine Suchmaschine verlinkt aber. Das ist das Prinzip einer Suchmaschine. Sie macht doch nicht mal  Trafficklau, denn die kleinen Thumbnails liegen bei Google. Google bindet keine Bilder von fremden Servern ein, sondern erstellt und hostet die Thumbnails selber.

Sicher, wenn man draufklickt, kommt man auf die Seite des Urhebers.

Aber hey, das will man doch! Einen Link von Google.

Andere Leute bezahlen Unsummen an Agenturen, die dafür sorgen sollen, dass sie in den Suchmaschinen schön zahlreich an allen Ecken und Enden gelistet sind.

Und er klagt, weil er raus will? Oder was will er?

Also echt. Man kann sich auch anstellen. Die kleinen Thumbnails!

Ich glaube, da waren sowohl Kläger als auch Richter nicht allzu internetaffin!

Warum wurde das nicht im Vorfeld abgeschmettert und dem Künstler gesagt, er solle den Google-Bilderbot doch einfach mittels robots.txt von der Indizierung seiner Fotoseiten ausschließen? Google und seine Marktbegleiter halten sich dran. Echt. Warum hat ihm das sein Webmaster nicht gesagt?

Kein Foto mehr in der Bildersuche oder sonstwo, wenn man das nicht möchte. Einfach eine Text-Datei erstellen, diese robots.txt nennen, dies in die robots.txt einfügen, hochladen, fertig und man hat Bildersuche-Ruhe vor google, yahoo und msn:

User-Agent: Googlebot-Image
Disallow: /
User-Agent: Yahoo-MMCrawler
Disallow: /
User-Agent: msnbot-media
Disallow: /

Es kann so einfach sein.

Da braucht man nicht gleich einen Richter, der noch dazu eine robots.txt nicht kennt, und das noch über mehrere Instanzen!

Ich kann mich an Zeiten erinnern, da lief das Internet anders. Da war es noch richtig gut.

Doch nun kann es sein, dass bald die gesamte Bildersuche der Vergangenheit angehört.
Wegen so einem “Grundsatzurteil” – aus deutschen Landen frisch auf den Tisch.
Mann, Mann, Mann.

Wenn das so kommen wird, würde ich aber hoffen, Google, Yahoo und Konsorten schießen seine gesamten Seiten aus dem Index. Und nicht nur die Bilder…

Liebes Universum, ich wünsche mir, dass die Leute nicht mehr so dumm sind.

Ich werd bekloppt. Eben, ich suche bei Google nach einem ganz bestimmten Illustrator.

Ziel: ich suche seine Seite, bzw. eine Seite, auf der ich etwas über ihn finde, bescheiden wie ich mittlerweile bin.

Aber nein, weit gefehlt, denn es ist mal wieder so weit. Juhu. :-| Da sind sie alle wieder.
Das lassen sie sich ja nicht nehmen.

Suchergebnisse:

Platz 1: 123people.ch (Schweiz)

Platz 2: 123people.at (dasselbe nur halt mit Österreich-Domainendung)

Platz 3: 123people.at (nochmal Österreich, nun einer mit Doppelnamen = mein gesuchter Nachname + noch einen dahinter)

Platz 4: 123people.de (gähn, nun sind wir inzwischen bei der de-Domain)

Platz 5: yasni.de (dasselbe wie 123.people, nur andere Farben)

Platz 6: yasni .de (wie oben unter 3. – nur einer mit anderem Doppelnamen)

Platz 7: aha, Abwechslung, ein Arzt heißt auch so (nein, es wird natürlich nicht die Webseite des Arztes gelistet. Soweit käme es  noch! Das wäre zu schön um wahr zu sein. Nein, es kommt irgendein undurchschaubares Web 2.0 Social Community Dingens mit dem üblichen Web 2.0 Logo aus glänzendem Zuckerstangenmaterial, bei dem 1 Buchstabe eine andere Farbe hat als der Rest. Beta natürlich. Sie versuchen, Ärztewerbung an den Mann zu bringen. Da wird der Name gerade als  Beispielname genutzt. Also anstatt Max Mustermann nahmen sie den Namen meines gesuchten Illustrators. Das nenn ich Pech.)

Seite 1 von Google ist gleich am Ende. 10 Ergebnisse sind’s pro Seite.
Bleiben nur noch 3 übrig.

Platz 8: ein Youtube Video  über einen amerikanischen Boxkampf, wobei unter den 135 Tags auch der Name des Leiters des südamerikanischen Fanclubs steht, der  zufällig genauso heißt wie der Mann, den ich suche (ein ganz normaler deutscher Name übrigens, sowohl der Vor- als auch der Nachname)

Platz 9: amazon.de  (ein Buch über Kirchen, weil  eine Kirche mit meinem gesuchten Vornamen aufhört und sein Nachname auch gleichzeitig der Vorname eines Kirchenbücherautors ist)

Und einen gibt’s noch. Nämlich:

Platz 10:  links.org  Da ist sein Namensvetter irgendeine Geschichtspersönlichkeit, bzw. ein Ahne von irgendwem. Gestorben 1873. Das ist er nicht, denn er lebt. Das Ganze erschließt sich aber sowieso erst nach einem kompletten “Bild runter”, weil oben im zunächst sichtbaren Bereich nur Google-Werbung steht, und man findet oben halt viel Mut zur freien Fläche.

Ok, Google, ich gebe auf und klicke auf Ergebnis 1 (123people.ch) obwohl ich eigentlich gar nicht will, denn die 123people-Seiten sind (genau wie die yasni-Seiten) vollgepackt mit Fotos, Mailadressen, Telefonnummern, Videos,  aktuelle Nachrichten zum gesuchten Namen direkt druckfrisch und noch ganz feucht von dpa und wie sie nicht alle heißen, und irgendwelchen Satz-Fragmenten aus Suchmaschinen zusammengekloppt aus irgendwelchen Seiten aus aller Herren Länder.

Und natürlich nicht fehlen darf die fette Web 2.0 -Wolke, die mich genaugenommen schon nervös macht, seitdem ich sie damals zum ersten Mal gesehen habe, weil sie so schludrig aussieht, als hätte jemand mitten im grad aufgeräumten Wohnzimmer eine riesige Kiste mit Legosteinen umgekippt.
Es ist zum Verzweifeln.

Sucht man nach einem ganz normalen Namen und zwar nicht nach etwas so einzigartigem wie meinetwegen Rosalinde-Bernadette Mutzenkolk-Oberstetter, findet man auf diesen Seiten alles. Und das alles auf engstem Raum. Man findet also quasi nichts, soviel steht da!

Die Seite bemerkt meine innere Blockade und hängt sich auf, in der Statuszeile wird erfolglos nach irgendeinem ad-Zeugs gesucht.

Nach dem dritten Mal auf “neu laden” ist sie da. Einschließlich ad.

Schön, alles beim Alten, alles so voll wie immer, und ich kann innerhalb eines jeden Fragments noch ein paarmal weiterklicken.
Bei den “Fotos” bin ich ja grad mal auf 1/6!
Bei den “Weblinks” auf 1/9.
Die “Mailadresse” (1/3)  ist für mich im Moment sowas von uninteressant!
Ich will ihm doch gar nicht schreiben.
Und ich finde sowieso nichts Offenbarendes an einem stolz präsentierten vorname11nachname@gmx.de.
(Das war nur eine fiktive Adresse nach dem üblichen Muster).
Das nützt mir gar nichts. Überhaupt nichts, denn ich suche doch nur die Webseite eines Illustrators.

Ich glaube, sie wollen, dass ich blättere. Sie wollen, dass ich klicke.

Unter all den Männerfotos: “Lust jemanden kennzulernen?” – Nein. :-| Jetzt grad nicht. Und so prickelnd sehen die nun auch alle nicht aus. “Speeddating macht’s möglich… hier klicken” – Ja nee, is klar. Klicken. Sowieso. Und was ist Speeddating? Muss man da was nehmen? Speed-Akne hab ich schon mal gehört. Das soll nicht schön sein.

Jetzt nicht ablenken lassen. Ich war doch auf der Suche.

Bei “Blogs” hab ich zum Blättern 1/6, bei “Dokumente” 1/7, bei “Biographien” 1/6 und bei all den “Social Network Profilen” (auf die ich mich ja schon ganz besonders freuen würde, sollte ich sie in Angriff nehmen) sogar 1/10. Und zu allem Überfluss noch  1 Ergebnis bei “Microblogging”. Potztausend. Das hört sich ja ganz exotisch an, aber irgendwie überhaupt nicht ergiebig. Eher so nach Minipille. Nach “bin nicht da, rufe zurück” oder so. Nach Speedinfo quasi. Ganz flottich und ganz knapp gehalten.

Ach, mir ist das zu viel.

Aber mal angenommen ich würde wollen und hätte so richtig Zeit, hätte ich hier die Auswahl schlechthin.

Ich könnte von meiner Einstiegsseite aus nun – alles zusammengezählt – um die 50 Mal klicken und blättern und machen und tun bis ich sie alle durchhätte. Vermutlich würde ich noch dazu ständig auf ein neues “ad” warten, wie das halt so üblich ist. Klicken, klicken und auf die Werbung warten. Und das ganze bei “ch”, “at” und last but not least “de” und dann bei yasni den ganzen Spass nochmal.

Irgendwann wäre ich vielleicht tatsächlich konfus genug für Speeddating und Schlimmeres.

Nein Danke.

Ach, ich hasse Personensuchmaschinen,  weil sie dauernd die ersten Plätze belegen.

In diesem Fall sogar die ersten sechs, wovon die ersten vier noch so gut wie gleich sind.
Das sind erheblich zu viele.

Da muss Google mal dringend was merken, denn damit wird kein Suchender befriedigt.

So kann man ja gleich Google Seite 1 hinter sich lassen und direkt auf Seite 2 starten!

Ich habe eine Idee und versuche mal ganz was anderes.
Was aus der guten alten Zeit. Aus Web 1.0.

Ich tippe einfach seinen Namen in die Adressezeile vom Browser.
Vielleicht, ganz vielleicht hat er ja…

vornamenachname.de  => Oh Mann! Das darf doch nicht wahr sein.’

Error 404 – Not found

Die angegebene Seite konnte nicht gefunden werden.

Ein Domaingrabber?
Einer der sich die Domain mal gekauft hat, dann aber gemerkt hat, dass er gar nicht so heißt und sie nun nicht mehr los wird?

Ach, egal. Ich will’s schon gar nicht mehr wissen.

Ich mache lieber was anderes. Einen Wunsch ans Universum zum Beispiel.
Bei den Artikelverzeichnissen hat das ja auch damals super geklappt.

Es wird ansonsten so enden, dass ich Personen nur noch mit dem Zusatz “-yasni -123people” suchen werde.
Na bitte. Sofort wird’s überschaubarer. Ich hab ihn.

Ach so, bevor ich’s vergesse. An all die Bernd Sonnensegels und sonstigen Spalucken: ihr braucht euch erst gar keinen nichtssagenden Kaffekränzchenkram auszudenken. Ich weiß, dass euch hierzu ne Menge langweiliges “ist doch ganz praktisch, weil man es manchmal gut gebrauchen kann, aber man muss eben im Geschäft bleiben, nimms leicht” – Zeugs einfallen würde, und ich weiß auch, dass hier einige von dieser “Liste” rumlungern. Spart euch die Mühe.

[UPDATE]

Mich ereichte ein Hinweis auf einen Blogartikel über Personensuchmaschinen und wie man sie – gratis – loswerden kann:

abgefahrn.blogger.de: “Neue Meta-Tags zum Aussperren von Personensuchmaschinen”

Alles so weit ganz gut, solange es sich um Kram auf der eigenen Webseite handelt. Zieht man durchs Netz und hinterlässt sein Privatleben bröckskesweise in z.B. allerlei Foren hat man allerdings keinen Einfluss mehr auf Metatags oder robots.txt. Ich finde es schon wirklich abenteuerlich, was die Leute gerade in Foren alles über sich preisgeben! In irgendwelchen großen und kleinen Elternforen schreiben sie hemmungslos im öffentlichen = suchmaschinenlesbaren Bereich über die Enkopresis ihres Sohnes “Manuel”, in ihrem liebevoll ausgefüllten Profil steht bei Stadt: “Brennigloh in der Nähe von Bremen”, und als wäre das nicht genug bei Mailadresse ein realer Name: anneli.munzeli@t-online.de

Ja glaubt sie denn, ihr Manuel Munzeli (ich hoffe, es gibt ihn nicht!!!) wird in paar Jahren bei Vorstellungsgesprächen nicht mit einigen indiskreten Fragen konfrontiert werden?

Die Namen hab ich mir grad nur so ausgedacht.

Wie oft habe ich es schon erlebt, dass ich nur noch mit dem Kopf geschüttelt habe.

Über sich selber möge man verbreiten was man für richtig hält und womit man fertig wird, aber über andere Leute muss man aufpassen. Kein Forum ist so anonym wie es manchen vorzukommen scheint. Und ich glaube, vieles wird völlig gedankenlos ins Netz gestellt. Da macht sich keiner Gedanken über eventuelle Konsequenzen!  Es sind ja nicht nur die Elternforen. Auch in meiner “Branche”, also in den Kartenlegen-Foren, ist es ebenfalls erschreckend, was sie an intimen Dingen über sich und andere preisgeben. Sowohl in den Beiträgen als auch in den Profilen.
Und wie schnell ist es geschehen und geschützte Profile sind offen.
Ein falscher Klick und Google war da.
Bumm.

Neuer Monat, neues Glück, und ein Blick zurück auf September.

Einige rolexen monatlich mit ihren Blogeinnahmen. Würd ich ja auch, nur ist da nichts. Nein, der Filmposter-Shop da unten ist keine Werbung für Geld. Den netten jungen Mann mit seinem Laden kenne ich persönlich und empfehle ihn ganz gratis.

Andere veröffentlichen ihre Besucherzahlen. Wenigstens die gab es.
September: 5.380 Besucher sagt Blogcounter.

Oder man findet: “Guckt mal, nach welchen Sauereien gesucht wurde und mein Blog kam als Suchergebnis.” Ja, es ist schon toll, nach welchen Sauereien die Leute suchen. Da ich bei meinen eigenen Suchen froh bin, wenn ich finde, was ich suchte, will ich den Satz ergänzen um: “Und da man das bisher hier gar nicht lesen konnte, reiche ich das Gesuchte nach, falls ich zufällig was dazu sagen kann.”

Hier also eine Auswahl von Suchanfragen aus September, die hier zwar nicht bedient werden konnten, aber dennoch hier gefunden wurden. Sauereien tauchen bei mir seltener auf, wohl weil es außer “fut” kaum was gibt? ^^

(fut) und diese weiteren
show


Ich empfehle die hennige Zusammenfassung von Ingo Vogelmann
http://www.ingovogelmann.com/2008/09/30/pornhub-co/

(cbs video ansehen)
Das habe ich hier am anschaulichsten gelesen
http://nachrichten.t-online.de/c/16/33/57/60/16335760.html

(engelnamen)
Eine 42-seitige Engelliste kursiert seit einigen Jahren im Internet. Dort gibt es Engel ohne Ende für alle Widrigkeiten des Alltags. Wie zum Beispiel Engel Phaiar: “Dieser Engel hilft beim Beschwören der Rohrflöte.”
http://www.lilith-blog.de/engelliste.pdf

(lenormand karte enkelkind)
Da nimmt man die “13″ das Kind. Steht für die Nachkommen und/oder Erben.

(mia nrw sucht)
hier entlang:
http://www.lebenshungrig.de/
http://www.bzga-essstoerungen.de/beratungsstellen.htm

(buchstaben aus feuer)
Belsazar erschien eine Schrift an der Wand: “Mene mene tekel upharsin” – Gott hat dein Königtum gezählt und beendet, dazu das schöne Gedicht “Belsazar” von Heinrich Heine
show

(maler für marilyn manson/rammstein)
Gottfried Helnwein
http://www.helnwein.de/

(jean pütz erklärt das große geschäft)
War es nicht Ranga Yogeshwar, der mal diese “Scheiße”-Sendung in Quarks und Co. gemacht hat?

(dürfen christen kartenlegen?)
Nein.
show

(xanthelasmen überschminken)
Ich nehme http://www.dermablend.de/

(spaß muss sein sprach wallenstein)
und schob die Eier mit hinein

(liste was ich mal immer machen wollte)
“200 Dinge, die man im Leben gemacht haben sollte”
http://rasch.homeip.net/200dinge

(same mistake gesungen von thomas godoj video)
Fast alle Videos sind gelöscht. Mag sein, dass sie eine DVD rausbringen wollen. Weiß man’s? Wer sich allerdings so gegen die neuen Möglichkeiten des Internets sperrt, dem kauf ich auch keine DVD ab.

(mein welpe kann nicht scheißen)
Tierarzt!
http://www.tierarzt-onlinesuche.de/

(rammstein als bildschirmschoner downloaden)
http://personal.inet.fi/musiikki/rammsteinsite/files/rst_screensaver.zip

(telefonsucht krankheit behandlung)
Die Autorin von “Psychic Junkie” http://www.lilith-blog.de/?p=321 wurde mit Prozac und Psychotherapie behandelt. Die Diagnose lautete: Obsessive-Compulsive Disorder = Zwangsstörung
http://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsstörung

(ungewollte telepathie)
Ich-Störungen
http://www.thieme.de/viamedici/lernen/spickzettel/psy_ichstoerung.html

(ehrliche kartenleger)
das ist ein weißer Schimmel
http://de.wikipedia.org/wiki/Tautologie

(die königin unter den bieren)
http://www.warsteiner.de
“Nichts ist doch süßer als unsere Heimat” (Homer)

(fernsehwerbung t-mobile mann mit gitarre)
http://www.youtube.com/watch?v=jOTmO0joSmU
Matt Ryan – There was a day
Na bitte, geht doch!
Die ist viel viel schöner als letztens die Werbung mit den ekeligen flachen Menschen (“quatsch dich leer”) und dem ausgelaufenen Hund.

(onanie ritual)
Damit ist sicher die Autoerotik in der Sexualmagie gemeint.
http://www.liber-al-vel-legis.de/PDF/Handbuch%20der%20Sexualmagie.pdf
Frater V.D. Handbuch der Sexualmagie ab Seite 105

(ihr wunsch ans universum verarsche)
Kalkofe und Gerlinde gegen das Universum, die alte Pottsau
http://www.youtube.com/watch?v=k3KcoCpdNA0

(sigillen)
“Einführung in die Sigillenmagie” auf boudicca.de
http://www.boudicca.de/sigils.pdf

mein absoluter Favorit ist allerdings dies:
(trotz wahrsager schwanger)
Ach? Hat er sich nicht dazwischengeworfen?
Kartenlegen ist kein Verhütungsmittel.

Dass die arbeitsagentur.de einen Montag Nachmittag um viertel nach drei, also wohl ziemlich sicher während der Arbeitszeit, nach “Thomas Godoj” sucht, finde ich ebenfalls niedlich.
Er wird doch wohl nicht….? :eek:
Oder ob er sich nicht ordnungsgemäß abgemeldet hat oder einer Einladung zur Zwangsumschulung nicht Folge geleistet hat?

Und interessant, dass sich commerzbank.com  mittlerweile auf Kartenlegen-Seiten umschaut. Mir liegt der Danone-Slogan auf der Zunge: “Früher oder später kriegen wir euch.” Nur für euch meine aktuelle Prognose zum Bankenchaos frisch online gezogen:
noch 2 Banken erwischt es ganz böse im Oktober, wobei eine davon nochmal weitermachen will, das dann aber doch nicht schafft, Hilfe naht, Geschenke von einem Mann/Land, der/das vorher nicht direkt damit zu tun hatte, es beruhigt sich. Etwas.

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Sie früher ausgesehen hätten?

yearbookyourself Ich mich bisher nicht. Aber ich hab das eben bei Ingo Vogelmann gesehen. Frau Lehmann hat es auch schon hinter sich. Man macht schnell ein Foto von sich ohne Brille (!), lädt es bei yearbookyourself hoch, und schon kann man sich dann in einem Jahrbuch von 1950 bis zum Jahre 2000 anschauen.

Was so’ne anständige Frisur und ne gescheite Bluse doch ausmachen können!

Hier auf dem Foto von 1958 warte ich gerade auf Timmy, damit wir mit dem Abendbrot beginnen können. Lassie ist eben ohne ihn nach Hause gekommen. Aber wenn was passiert wäre, würde Lassie ja bereits trauern. Geh ich mal von aus. Ich werde mich aber trotzdem gleich auf meine Zehenspitzen stellen und ein bisschen am Telefon drehen und mit der Küstenwache telefonieren.

Hier sind noch ein paar Highlights meiner “Vergangenheit”. Das ist bei mir aber mehr ein “Zurück in die Zukunft”, wenn das mit meinem schütterwerdenden Haar so weiter geht. Egal. 45 ist 45, da kannste nix machen, da hat man eben nicht mehr Haare wie mit 25!

(draufklicken für größer)

Lilith Jahrbuch von 1950 bis 2000

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