Dienstag, 8.August 2006
Nachtrag viel viel später: ich hab’s raus.
HIER DIE LÖSUNG
Aber zurück zum Start. So fing alles an:
Heute bekam ich mit der ganz normalen Briefpost – ja, es gibt sie noch – einen Brief aus Briefzentrum 10, also aus Berlin. Der Umschlag ist handgeschrieben, kein Absender.
Dies ist er (Klick für größere Ansicht):
Meine Adresse kann hier meinetwegen ruhig stehen, sie steht ja sowieso im Impressum.
![]()
Drinnen fand ich die Todesanzeige
einer Helena Stavros (kenn ich nicht, dachte ich), geboren am 15.3.1944 (Fisch, dachte ich) in Zia (kenn ich nicht, dachte ich), gestorben am 25.7.2006 in Berlin.
Diese hier (Klick für größere Ansicht):
Um all das ganz barrierefrei anzugehen, schreibe ich den Text mal ab, so wie er da steht:
In tiefer Trauer um unsere Freundin
Helena Stavros
*15.03.1944, Zia †25.07.2006, BerlinDein Leben ist daHin geschIeden,
durch des Todes starke Hand.
Doch LäuFst du nur vor und bereitest unseren Weg.
Wir werden ewig daran denken,
was geMeinsam uns verband.
Voller Hoffnung auf dIch warten, stehen wirR am letzten Steg.Philipp Retingshof
Da fällt erstmal auf, dass ein paar Buchstaben groß geschrieben sind, die eigentlich klein geschrieben werden müßten. Ich – gagolgaerprobt wie ich bin – achte natürlich auf sowas. Schnell hatte ich die falschen Buchstaben aneinandergereit und erhielt “HILF MIR“.
Wem und wobei?
Spannend. Geil. Irre.
Ich sah schon, ohne Internet komme ich hier nicht weiter. Wie so oft im Leben.
Wie in Gagolga gelernt, ging ich brav zu Google und suchte nach Helena Stavros. Nichts Verwertbares. Eine Suche nach dem Autor dieses lyrischen Ergusses “Philipp Retingshof” brachte mich weit weiter. Nämlich zum
Blog eben dieses Philipp Retingshof. Er ist angeblich ein Berliner Restaurator, der in letzter Zeit seine Träume bloggt und nebenbei all die sonderbaren Dinge, die ihm in den letzten Tagen widerfahren sind. Als alter Hase bemerke ich allerdings, dass dem Blog das Impressum fehlt, denn mittlerweile schaue ich immer erst dort, bevor ich überhaupt drüber nachdenke, irgendwas so richtig zu glauben, was ich im Internet finde. So schlenderte ich also mal zu Denic, und dort ergab sich ein Arne Hadaschik aus Leipzig als Domaininhaber. Weitergehende Recherche führte zu einem Niels Arne Hadaschik, der in einem Jahrbuch der Uni Aachen auftaucht, der einen “Lehrstuhl für Integrierte Systeme der Signalverarbeitung” hat und bei Google mit einem Aufsatz über “Synchronisations- und Detektionsalgorithmen für Mehrantennensysteme in Schwundkanal Szenarien” in dieser Inhaltsangabe des Jahrbuchs verzeichnet ist.
So So. Übrigens: das “I” bei Integrierte Systeme ist groß geschrieben. ![]()
Was aber wohl daran liegt, dass es ein feststehender Begriff zu sein scheint.
Oder aber (Tschacka!), es bedeutet “I” also englisch “ich”, “ich Arne Hadaschik” stecke dahinter.
Weiterhin kann ich mit Herrn Niels Arne Hadaschik und seinem Aufsatzthema ausbildungsbedingt nichts anfangen.
Ich fand im Blog von Philipp Retingshof also wie bereits angedeutet diesen Artikel:
http://www.philippretingshof.de/2006/08/07/zweimal-trauer-an-einem-tag/
Na bitte. Er bloggt dort dann noch einen dubiosen angeblichen Zeitungsartikel, den ihm angeblich sein angeblicher Chef überreicht hat und eine Gänsehaut-Geschichte über einen zu restaurierenden Spiegel, in dem er einen Brief mit altdeutscher Schrift fand.
Der Zeitungsartikel (wie immer Klick für größer):
Ja klar!
Also liebe Berliner und Berlinerinnen hier (zum Glück hat sich grad heute eine angemeldet):
- Welche Zeitung könnte das sein? Kommt sie jemandem bekannt vor?
- Dieser angebliche Artikel erschien 1 Tag nachdem die angebliche Helena Stavros angeblich verunfallt ist, also am Mittwoch, dem 26.7.06. Hat jemand die Zeitung und stand es tatsächlich drin?
Ansonsten sieht das Bild des Zeitungsausschnitts sehr gewollt nach “Restaurator vom Chef mit Zeitungsausschnitt bei der Arbeit überrascht” aus und ich harre der Dinge die da kommen und warte auf den Grund für diesen teueren und zeitintensiven Aufwand und mich würde es auch sehr interessieren, wer dahintersteckt. Ist Philipp Retingshof vielleicht in Wirklichkeit gar kein Restaurator, sondern einer der Gagolga-Macher? Oder will da jemand unbedingt bekannt werden, so dass es irgendwann heißt: “Ja, aber mein Spiegel wurde von Retingshof restauriert. Du weißt schon, der Typ mit dem Stavros-Fake.”? Oder will eine Zeitschrift mit irgendwas die Auflage steigern? Ich denke, die Hitlertagebücher sind nur noch schwer zu toppen.
Da braucht man sicher mehr als eine verstorbene Dame, die bisher keiner der benachrichtigten Todesanzeigenempfänger kannte.
Kujau ist tot, es lebe Retingshof.
Um nun auf die Nachricht im Text zurückzukommen (“HILF MIR”), so kann ich erstmal sagen, ich habe dir, Philipp Retingshof, hiermit dabei geholfen, deine Seite ein bißchen bekannter zu machen. Und man weiß ja: jedes bißchen hilft.
Ich spiele auch gerne weiter mit, wenn ich Zeit habe.
Wenn das Ende dieser Stavros-Story jetzt nicht zu flach und zu dämlich wird, war es IMHO eine tolle Idee, die Leute etwas in Schwung zu bringen. Ist ja sonst nichts los.
Ich bin und bleibe gespannt.













8. August 2006 um 18:14
Helena Stavros ist tot…
Oder ist sie nicht? Gibt bzw. gab es Helena überhaupt? Im Moment weiß niemand etwas Genaues….
8. August 2006 um 22:10
hmmm … Helena und Stavros scheinen aus der Serie “General Hospital” zu sein. http://www.imdb.com/title/tt0056758/usercomments
Bin jedenfalls auch gespannt, wie das Ganze weiter geht
8. August 2006 um 22:23
http://de.wikipedia.org/wiki/A.....ality_Game
Und in Phil Retingshofs Blog gibt es bereits den nächsten Hinweis. Ein Säckchen mit Mosaiksteinen.
http://www.philippretingshof.de
Das ist alles noch besser als Gagolga!
Ich find’s klasse.
9. August 2006 um 00:37
Hier ein Wiki, in dem alle aufgelaufenen Infos des Spiels gesammelt werden:
http://projekte.patmo.de/wiki/.....Retingshof
9. August 2006 um 22:44
Hm in dem Wiki steht ja leider noch nicht viel…
Da müsste mal *jemand* was reinschreiben *pfeif*
9. August 2006 um 22:55
Wenn’s der Sache dienlich ist…
Und ich gehöre wohl zu den Exoten, die Sakrileg nicht gelesen haben. Und Harry Potter auch nicht. Allerdings die “Sagen des klassischen Altertums”, aber da war ich 12 Jahre und jetzt 43.
Ich weiß nichts. Ich habe keine Ahnung von griechischer Mythologie.
Im Retingshof-Blog sind sie ja eifrig am Rätseln.
Ich kann im Moment nur sagen, dass der Briefumschlag an den “Patrick” (der, der in dem Wiki abgebildet ist) eine andere Handschrift hat als meiner. Das ist nicht viel. Und ich denke, darum geht es gar nicht, wieviele Menschen was verschickt haben.
9. August 2006 um 23:01
Ja aber da mag ich net rätseln, da kenn ich ja keinen *hinterm sofa versteck*
Aber ich les da fleißig und glaube auch dass die meisten auf dem Holzweg sind da… Besonders der Narr…
9. August 2006 um 23:07
Aber hier kennst du alle.
Was soll dies jetzt?
http://blog.amidasu.net/archiv.....marketing/
(René von 22:50 h)
9. August 2006 um 23:59
Na wenns wirklich ein Videospiel-Gag für die GC werden soll, dann werd ich das wohl mitbekommen, da geh ich nämlich hin (höchstwahrscheinlich)…
Ansonsten hat René mit dem Link zu
http://rebellmarkt.blogger.de/stories/525303/
vielleicht recht
Die VM People jedenfalls werben hiermit:
“Blogging for Business? Mit der INSCENE Embassy zeigen wir, wie man Weblogs zum Aufbau einer Modemarke nutzen kann.”
10. August 2006 um 00:13
“Helena Stavros” – The new Fragrance for Blogger?
Oder was wird das für eine Marke werden?
Das mit dem Foto von dem Spiegel und dem Loch habe ich nicht kapiert. Gibt’s den jetzt doch wirklich?
Ansonsten viel Vergnügen auf der Spielemesse, von deren Existenz ich – mal an dieser Stelle ein dickes Danke an Helena Stavros – nun auch weiß.
10. August 2006 um 01:20
Hier ist VM-People-Chef zu sehen, wie er über virales Marketing spricht:
http://www.youtube.com/watch?v=bBdWrlcUYJk
10. August 2006 um 01:49
Bei Spreeblick haben sie einen finalen Hinweis gegeben:
http://www.spreeblick.com/2006.....ent-178327
Das Parkett von VM-People und das Parkett auf dem Foto von Philipp Retingshof scheinen identisch zu sein:
http://www.flickr.com/photos/vm-people/115766367/
http://www.flickr.com/photos/4.....210310477/
Nun bin ich doch immer noch gespannt, was ich jetzt kaufen soll. Ansonsten: ich fand’s klasse.
10. August 2006 um 13:48
So und nun ein (vorläufiges
) zusammenfassendes Schlußwort:
1.) Patrick Möller, http://www.patmo.de/arg/die_tr.....nnten.html , der der das Wiki eröffnet hat, arbeitet bei VM-People.
http://www.vm-people.de/de/blo.....n-ARA.html
habe ich eben gelesen.
2.) Sein Umschlag hat sowohl eine andere Schrift als auch keine Briefmarke! Das scheint bisher außer mir keinem aufgefallen zu sein.
… denn es wäre sehr ausbaufähig gewesen, wenn man die Zeit gehabt hätte.
3.) Warte ich nun auf den Grund dieser Aktion.
4.) Werde ich bei der nächsten Todesanzeige in meinem Briefkasten erstmal etwas abwarten und bei Google suchen, bevor ich mich zu einer Beileidskarte aufraffe.
5.) War ich doch irgendwie ganz schön erschrocken, als ich die Karte im Kasten hatte. Und meine Gedanken später drehten sich doch ziemlich um “woher haben die Angehörigen der toten Stavros meine Adresse? Falls aus ihrem Adressverzeichnis, warum stand ich da drin?”
Dazu möchte ich bemerken, dass ich vor 20 Jahren mal auf eine geniale Telefonverarsche meines ehemaligen Nachbarn (wie sich ein paar Jahre später rausstellte) reingefallen bin.

Ein Mann rief spät in der Nacht an, er sprach deutsch mit französischem Akzent, im Hintergrund hörte man das Tippen einer “analogen” Schreibmaschine. Dieser Mann sagte mir, er sei von der Kripo in Paris und man habe dort eine männliche Leiche gefunden, die u.a. meinen Namen und meine Telefonnummer im Notizbüchlein stehen hatte. Ob ich jemanden vermissen würde? Und so weiter, et cetera. Ein langes Gespräch und sehr sehr gruselig.
Aua! Ich habe tagelang überlegt, aber mir fiel keiner ein. Es gab natürlich jemand, bei dem hoffte ich inständig, er habe sich tatsächlich nach Paris abgesetzt und sei nun gefunden worden, aber der war’s nicht.
So ganz vergessen hatte ich diesen mysteriösen Anruf tatsächlich auch Jahre später nicht, als mein ehemaliger Nachbar aus Kindertagen sich als angeblicher “Kripo-Kommisar aus Paris” outete.
Irgendwie erinnerte mich dies daran.
Egal. Also, liebe VM-People, nun packt bitte aus, für was dies gut war, wer es bezahlt hat und warum. Ich kaufe sicher kein Spiel! Es wäre das erste. Und Stavros ist eigentlich viel zu negativ, weil besorgniserregend, besetzt als dass ich mich damit waschen, besprühen, bekleiden oder es essen würde.
Die Lösung des Mosaik-Rätsels würde mich ebenfalls noch interessieren. Denn selbst wenn ich die Zeit nun hätte, Spaß macht es nicht mehr, nun noch mitzuraten.
10. August 2006 um 16:44
“3.) Warte ich nun auf den Grund dieser Aktion.”
Ich denke, sie haben gehofft, es fliegt erst viel später auf und geht massig auch durch Print und Fernsehmedien.
Dann hätte man eine Referenz für ihren letzten Marketingpunkt
“Blogging for Business? Mit der INSCENE Embassy zeigen wir, wie man Weblogs zum Aufbau einer Modemarke nutzen kann.”
Man kann zu seinen Kunden sagen: “Ja, wir sind die, die damals das Spiel mit Helena Stavros organisiert haben”…
16. August 2006 um 23:12
[...] war geschrieben von blue am 16. Aug, 2006, um 23:12 Uhr in bloggen kommentare als rss | permalink| [...]
18. August 2006 um 11:49
Ich weiss nicht, obs für Euch jetzt schon ein alter Hut ist, aber diesen Link hier fand ich heut beim Ausloggen aus Hotmail.
http://focus.msn.de/digital/ne.....l?DDI=3312
Zumindest das was ganz am Schluss steht, ist vielleicht nochmal was neues “Die jüngste Spur: An verschiedenen Orten Berlins sind kleine Stoffsäcke mit Mosaik-Steinchen aufgetaucht. Wer diese kombiniert, erfährt möglicherweise, was es mit Retingshof, Stavros und den Kaleidoskopen wirklich auf sich hat.”
Das finde ich ja sehr heiss! Ich werd jetzt also mal mit offenen Augen durch die Stadt laufen und ganz Berlin nach Stoffsäckchen scannen. Hoffentlich finde ich dann versehentlich keine Kofferbombe. Man weiss ja nie…
18. August 2006 um 17:41
Ich bin da jetzt nicht so tief eingestiegen, habe aber hier nochmal bisschen gelesen…und frage mich: Sind die beim Focus (!! Artikel vom 18.8.!!) jetzt Schnarchnasen (!?) oder ist das janze jetzt tatsächlich als PR Gag eines Berliner Beerdigungsunternehmens aufgeflogen? Oder war auch das wieder eine bewusst falsche Fährte?
Wenn das jetzt tatsächlich ein Beerdigungsunternehmen gewesen sein sollte, finde ich das ja schon innovativ, auch wenn diese Alternate Reality Games anscheinend an sich nix neues sind, immerhin wären die dann so gewitzt mit dem ernsten, stockfinsteren Thema Tod mal einen ganz anderen Umgang vorzuschlagen…
und hätten meine Sympathien damit definitiv gewonnen.
18. August 2006 um 17:58
Wo steht denn was von Beerdigungsunternehmen?
Ich lese im Focus-Artikel: “Wer hinter dem Rätsel um Philipp Retingshof und Helena Stavros steckt, ist jedoch bisher noch völlig unklar.” Und in Philipp Retingshofs Blog geht es immer noch munter weiter mit 3 Videos, http://www.youtube.com/profile?user=uromasstand , die aufgetaucht sind, weil Philipp bei der Lesung vvon Kalliope seine Cordjacke vergessen hatte und ihm die freundliche Finderin ihre Visitenkarte in die Jackentasche geschoben hatte.
http://www.philippretingshof.d.....-im-mogwa/
Ich glaube nicht, dass der Zweck des Spiels schon feststeht.
Aber ich finde es toll!
Wäre ich Berlinerin, wäre es noch etwas interessanter.
18. August 2006 um 18:03
http://www.youtube.com/watch?v=sohETlC91xQ
Hier sieht man sogar ein Straßenschild! Als Berlinerin fände ich es wirklich seeehr interesant. Als Warsteinerin ist es lediglich spannend.
Nach wie vor halte ich es für eine Top-Idee!!
18. August 2006 um 18:34
Das Straßenschild ist aus München. Barer Straße.
http://www.philippretingshof.d.....omment-277
Vielleicht fangen sie auf den Feierlichkeiten zum 6-Wochen-Amt für Helena Stavros noch an, “Warsteiner” zu trinken.
Das wäre am 5. September und fiele genau in die Zeit der Montgolfiade. Das ist die 10 Tage dauernde Super-Groß-Veranstaltung der Brauerei: www.warsteiner-wim.de
Und dort findet man dann einen Ballon in Sargform. (s. Link oben dann “WIM 2006″ und “Sonderformen”) Auf der einen Seite stände “Helena Stavros” und auf der anderen ??? Tja. Was?
18. August 2006 um 18:43
Hm. Da war ich wohl etwas voreilig. Meine Fährte ging nämlich über den —> Eintrag Nr.15, dort ist im Username ein Link auf das Blog von Indivina. Dort wiederum gibt es einen Eintrag “Helena Stavros aufgeflogen”…und im letzten Absatz ist wiederum was verlinkt nämlich…vorsicht vor der Bahnsteigkante (grins)..und da sieht man ein—>Werbeschild von einem Bestattungsunternehmen bei den U Bahngleisen…und somit dachte ich in meinem Dämmerzustand dies sei also gleichzeitig des Rätselslösung.
Jetzt bin ich direkt enttäuscht
Weil ich es echt innovativ gefunden hätte für ein Beerdigungsinstitut. Aber wenn das bloss wieder irgendwelche von den 129384 Medienfuzzis sind, die diese Stadt beherbergt und die sich nun verständlicherweise verzweifelt von den anderen 129383 anderen hochkreativen Köpfen die abheben wollen, dann fände ich das fast schon wieder *schade* (oder so) zumindest aber tät es mich dann leider nicht mehr so vom hocker reissen, eben grade weil Berlinerin (oder so)…
Ich bleibe also in der Hoffnung dass es wirklich mal irgendwas ist was man nicht erwartet, auch hier nicht…
Was ich nicht kapiere ist der Link zu youtube…weil da kommen 2 Filme (innen-aussen oder so) die eher bisschen so aussehen als hätt sich da einer von der Kunsthochschule ausgesponnen, aber ich kann (oder bin ich jetzt blind, kann auch sein, tatsächlich) da kein Strassenschild erkennen.
Also doch Stoffsäckchen suchen dann…
Vielleicht frage ich auch mal den Geist vom Ouija Brett. Der scheint ja eine grosse Autorität zu sein, hab ich letztens irgendwo gelesen…
18. August 2006 um 18:52
Geh aufs Youtube-Profil von Uromasstand, da findest du den 3. Film. Den “Besseren”. Link ist in meinem Kommentar oben. Oder hier nochmal:
http://www.youtube.com/watch?v=sohETlC91xQ
Ach so. Das Bild:
http://www.guerilla-marketing-.....resse.aspx
Nein, das war nur ein Beispiel für Guerilla-Marketing als solches. HINTER den U-Bahn-Schienen ein “Treten Sie näher” anzubringen, kann durchaus zu Kundschaft für das so werbende Beerdigungsinstitut führen.
Was bei Helena Stavros rauskommt, steht noch nicht fest. Es bleibt spannend. (Ich wiederhole mich
)
18. August 2006 um 19:01
!! Weisst Du was auch sein kann!!
Als ich eben kurz auf das Blog von ging von diesem Retingshof und las was die einzelnen Leute da für einen Rechercheaufwand betreiben, fiel mir plötzlich ein dass ein Freund von mir, der in München an der FH Kommunikationsdesign studiert hat, einmal als Aufgabenstellung gekriegt hat, ein “soziales Zeichen” zu setzen, sprich, eine Massenaktion zu veranstalten. Ich glaube ich haben sich damals irgendwo hingestellt und jedem Passanten irgendwelche Hütchen aufgesetzt (leider hab ich vergessen was genau, aber es war sehr witzig). Könnte es nicht sein, dass es sich bei der Sache einfach um eine Studienarbeit oder Diplomarbeit (wo wir grade beim Thema sind..ähem…ich müsste dann auch mal wieder) von irgendeinem Kommunikationsdesignstudenten (oder so was in der Art) handelt, wo es darum geht, möglichst viele Leute zu involvieren und das dann irgendwie (zum Bsp. durch das Blog) zu dokumentieren?
Ich wäre ja dafür ein kleines Wettbüro hier aufzumachen und jeder darf einmal einen Tip abgeben… Könnte eh grad etwas geld gebrauchen…
18. August 2006 um 19:13
Die Idee ist schon mal irgendwo in den zahllosen Blogs, die sich mit Stavros/Retingshof befassen, aufgetaucht. Ich meine mich zu erinnern, dass irgendjemand daraufhin einwarf, dass diese Aktion ziemlich teuer sei wegen all der Briefe, der Kaleidoskope, der Domains usw.
Zu teuer für eine Diplomarbeit?
Ich weiß es nicht, zumal auch nicht zu überschauen ist, wieviele Briefe nun wirklich rausgegangen sind.
Ich tippe auf Werbung. Aber für was? Vielleicht für eine riesige griechische Restaurantkette, die unter dem Namen “Helena Stavros” den Gyros-Markt flutet? Auf jeden Fall irgendwas mit Griechenland. Sonst wäre jemand anderer gestorben…
18. August 2006 um 20:53
ich bin neu bei diesem ARG….
aber ich versuch mal was dabei beizutragen.
die domain http://www.philippretingshof.de/ ist ja eingetragen (laut denic) auf Arne Hadaschik.
Philipp spricht in seinem Blog von Leana die ihm seine Cordjacke gebracht hat oder so ähnlich und eine Visitenkarte vergessen hat. auf der Karte steht eine Domain: Uromas-stand.de
jetzt ratet mal wem diese Domain gehört. Genau: Arne Hadaschik.
Arne dürfte also die zentrale Person in diesem ganzen Puzzle sein. Glaube ich…oder hab ich da was falsch verstanden? grüße kravutzi
19. August 2006 um 01:24
Arne Hadaschik gehören alle Domains, die bisher im Spiel vorkommen. Auch u.a. die dieser Musikschule und der Kirchengemeinde.
Nur die der Vorleserin Kalliope nicht.
Aber sie hat damit zu tun.
Hier sind auch ein paar interessante Neuigkeiten:
http://www.hauptstadtblog.de/a.....retingshof
Da schreibt Kalliope: “Schaut auf die Bilder! Die Heimat des tuskischen Sängers wird Ort der Entscheidung sein – wann genau, wißt Ihr längst.”
Florenz? Bei Neumond?
http://www.philippretingshof.d.....omment-275
Hier gibt’s was zu Kalliopes Flickr-Bildern:
http://www.philippretingshof.d.....r-kalliope
Ich klinke mich jetzt erstmal wieder aus, ich habe erst übernachste Woche wieder Zeit.
1. September 2006 um 21:08
Hallo Lilith,
jetzt bin ich erstaunt, bei dir zu landen über Google.
Hab nach Arne Hadaschik gegoogelt, und bei Dir hier wohl eine Vorgeschichte nun gelesen. Er (oder Sie) ist nun auf weltreise gegangen (oder auch nicht) und hat an ein paar Leute eine mysteriöse CD verschickt, auch an mich.
Er (oder Sie) nennt sich nun Michelle Coli und das Blog ist: http://80-tage-michelle.de/
Viele liebe Grüße von Andreas
(du erinnerst dich vielleicht, wir hatten vor vielen Jahren, damals als das Internet angefangen hat mal email Kontakt)
2. September 2006 um 15:25
Hallo Andreas,
ja guck, so trifft man sich wieder.

Klar erinnere ich mich an dich. Die Kontakte von ganz früher bleiben in Erinnerung.
Mein Netscape 3.0 und sein Mailprogramm wären mir immer noch geläufig, wenn’s drauf ankäm.
Dieses ARG wird ja immer verrückter!
Bei dem gebeutelten Philipp Retingshof haben sie nun auch noch zu allem Überfluß
eingebrochen und ihm seine Säckchen mit Mosaiksteinen geklaut. Vandalen! Die Welt ist schlecht.
Das Versteck hinter der 4-er-Fliese beim Badewannenabluß ist jedoch nun nicht sooo genial, wie er meint. Bereits damals in den 70ern versteckte man dort so dies und das. Und bei Hausdurchsuchungen guckten sie dort immer zuerst nach.
Schnell zu erreichen, groß genug selbst für Autoradios. Was will man mehr?
Die “Profis” versteckten dort nichts.
Was ist auf der CD denn drauf?
Musik? Bilder?
5. September 2006 um 04:45
Hallo Lilith,
ich könnt wetten, die philippretingshof.de Webseite ist erst sein 18.7.2006 registriert. Im Blog sind aber eifrig Einträge schon Monate davor…
Was auf der CD drauf ist? etwa 2 Minuten Musik – aber ansich müßte mal ein Datenexperte die CD anschauen, da ist meiner Meinung mehr drauf.
Wenn ich das Pendel befrage, ob eine Michelle Coli existiert kommt als Antwort: NEIN
und wenn ich frage, ob überhaupt eine Frau auf Weltreise ist kommt auch: NEIN
Aber es gibt auch was erfreuliches zu berichten. Hab vor 2 Tagen ein wunderschönes Foto machen können:
http://www.superphotos.info/Da.....?photo=206
Grüße von Andreas
11. September 2006 um 03:12
Hei Andreas.
Ja, ein wirklich schönes Foto!
Ich denke, dein Pendel hat Recht.
Blogeinträge kann man zurückdatieren, ganz wie man möchte.
Es ist ein Spiel. Aber irgendwas wird am Ende dabei rauskommen, bzw. irgendjemand steckt mit einer ganz bestimmten Absicht dahinter, denn es ist ein teueres Spiel. Und es wird immer teuerer. Mittlerweile ist Philipp nämlich in Paris und hat dort seine geklauten Säckchen wiedergefunden.
http://www.monsmartyrium.com , deren Betreiberin nun stündlich ein Mail mit jeweils einem Wort eines selbstgeschriebenen Gedichtes bekommen muß, damit sie eine Mail mit einem weiteren Hinweis zurückschreibt. Mittlerweile hat sie einen Morsecode verschickt hat, der den Namen einer weiteren Seite enthält!
Zur Zeit geht es drüben um eine Webseite über Absinth (den ich übrigens ab und an mal ganz gerne trinke, z.b. La Muse -aha!- oder La Fée Parisian oder natürlich Libertine72),
Das ist alles völlig abgefahren!
Wenn du dich noch “reindenken” möchtest: in dem (angeblich unabhängig vom Spiel-) Wiki findest du das, was bisher geschah:
http://projekte.patmo.de/wiki/.....Retingshof
Ich find’s auf jeden Fall toll.
11. September 2006 um 03:33
Übrigens, es gab ja nicht nur die CD, es gab ja auch über 100 Mercedes-Schlüssel mit einem “Hustle the Sluff “- Anhänger, die verschickt wurden. Und
hier finden sich nun heftige Zusammenhänge und auch hier wieder ein Hinweis auf
VM-People.
Hier eine Zusammenfassung:
http://www.the-device.net/blog/blog.php?id=147
Wenn nun vom 12.-16. in Paris die Apple-Expo ist mit dem iPod-Shuffle (“Freuen Sie sich auf das Ungewisse”), muß Philipp Retingshof aber auch noch zügig die Kurve kriegen. Wenigstens ist er schonmal dort und sucht die Lösung im Absinth. Morgen, Montag, ist der letzte Tag vor Beginn der Apple-Expo. Morgen muß ihm der Zufall zu Hilfe kommen.
Möge ihm die grüne Fee die richtigen Koordinaten zur Porte de Versailles ins Hirn hauchen.
Manno, ist das spannend!!!! Die können’s.
*räusper* Huhu, Apple! Ich hab übrigens noch keinen iPod. Und so ein
iPod-Shuffle wäre mein größter Wunsch. Immerhin hab ich etwas mitgespielt, wenigstens etwas. Na ja, ein ganz kleines bißchen.
11. September 2006 um 10:54
[...] Über einen Besucher, der von Lilith zu mir kam, mußte ich nochmal an diese ganze Philipp Retingshof-Sache denken. Bei Lilith schlug “damals” einer der Umschläge mit einer Todesanzeige auf… Auch darin waren mehrere Buchstaben groß geschrieben, um eine Nachricht zu ergeben. [...]
11. September 2006 um 16:09
[...] marketing, guerilla marketing, hustle the sluff Trackback-Link: TrackBack-URI Artikel-Adresse: Permalink-URI Weitere Artikel hier im Weblog: Danach: Davor: Hustle the sluff – Die Zeitläuft ab und das Rätsel enträtselt sich 5 Kommentare – jetzt Kommentar schreiben » 1 | Trackback von 140km — 11. September 2006 @ 11. September 2006 11:59 [...]
11. September 2006 um 18:04
[...] Nachdem sich die Ereignisse nun scheinbar völlig überschlagen muss der Schrottie aus Zeitgründen die Suche nach der einzigen Wahrheit[tm] abbrechen und anderen das Feld überlassen. Aber wenn alle Vermutungen stimmen, dann kommt morgen eh alles ans Licht, also warte ich erstmal ab. [...]
15. September 2006 um 06:15
So, mal ein Update.
“Hustle the sluff” scheint mit Philipp Retingshof nichts zu tun zu haben.
Denn “Hustle the sluff” scheint aufgelöst:
1.) http://www.welt.de/data/2006/09/11/1032641.html
2.) http://www.physik.tu-berlin.de.....astle.html
Na, das haut einen ja jetzt nicht grad vom Hocker. T-Mobile fährt also Leute auf Partys. Ja und? Echt prickelnd. Dafür das Theater? Knalliger wäre, T-Mobile würde Leute von Partys nach Hause fahren. Hin kommt man doch sowieso, aber zurück ist und war dauernd das Problem!
Der Strang “Retingshof” bleibt also nach wie vor offen. Ich hoffe nur, da kommt nicht auch so ein lahmes Finale! T-Mobile fährt Leute auf Partys. Das muß man sich mal vorstellen. Mit einem alten Mercedes. Ich muß mir an den Kopf packen.
Ich würde mir für Philipp Retingshof und seine Schergen auf jeden Fall was ”Größeres” Wünschen als die Tatsache, dass nun irgendjemand einen mittelalten 230-er Mercedes als so’ne Art Taxi einsetzt, welches T-Mobile bezahlt.
Dafür war der Aufwand doch zu groß.
Warten wir’s ab. Vielleicht geht’s ja, wie das von mir (ja, von mir ! *stolzguck*) bereits Mitte August ”wahrgesagt” wurde, tatsächlich um die neue CD von Enigma / Michael Cretu. Immerhin kommt plötzlich Michael Cretu heute nach Frankfurt und macht seit gestern plötzlich ganz wichtig im Spiel mit!
15. September 2006 um 17:38
Ich habe eben viele kleine doch in ihrer Gesamtheit frappierende Hinweise auf ein bestimmtes Produkt gefunden.
Ein “Indiz” habe ich mit PSP unscharf maskiert. Dann glaubte ich was zu erkennen. Was könnte das wohl heißen rechts in dem roten Kasten?
Ob einem Harald Schmidt unser Philipp wohl schon ein Begriff ist?
Vielleicht vertue ich mich ja auch.
Vielleicht auch nicht.
Wir warten ab. Ich denke, lt. Zeitplan am 20.9. wissen wir es. Wenn wir es dann nicht wissen, wußte ich es nicht. Ganz einfach.
15. September 2006 um 22:59
Und hier mein Finale:
http://www.lilith-blog.de/?p=61