Es ist in der letzten Zeit etwas ruhig um mich geworden. Vater tot, Hund tot, Auto kaputt, 50 geworden, um nur mal ein paar Vorfälle zu nennen. Alles nichts zum Jubeln. Aber nun geht es wieder weiter. Loslassen. Nach vorne sehen.

Bei Google+ schreibe ich auch manchmal und etwas, habe ich vor.
google.com/+lilithkartenlegen

Aber jetzt geht es erstmal um den Blog von Mary K. Greer, die eine interessante Geschichte von 1843 über einen Besuch bei Mlle Lenormand veröffentlicht hat, die 1 Monat nach ihrem Tod geschrieben wurde:
A Curious Account of a Reading with Mlle Lenormand (englisch)

Wer das nicht so versteht, hier ein Link zur Seite von Google-Translate, auf die dprt übliche ganz „spezielle“ Art auf Deutsch übersetzt:
Eine sonderbare Darstellung einer Lesung bei Mlle Lenormand

Nicht zu unterschätzen ist auch die darin vorkommende Beschreibung der Karten, die Mlle Lenormand bei dieser Legung benutzt hat.

They were sinister and hideous, well calculated to strike terror into the heart of the over-curious “consultant.” There lay in foul array the grim figure of the “Grand Pendu,” the blood-stained visage of the ” Supplice,” and the pale, livid face of the ” Suicide.” The cards were of about twice the dimensions of the ordinary pack—the cross-bones and skull formed the aces, and the hearts and diamonds were simulated by drops of blood! The cards were ragged and worn by frequent use, until some of the figures were well-nigh obliterated.

Auf Deutsch in etwa:

Sie waren unheimlich und abscheulich, extra um das Grauen in den Herzen der über-neugierigen Ratsuchenden auszulösen.  In einer schlechten Anordnung lagen die düstere Gestalt des „Grand Pendu“ (der Gehängte), das blutbefleckte Antlitz der „Supplice“ (Folter) und das blasse, fahle Gesicht des „Suicide“ (Selbstmord). Die Karten waren etwa zweimal so groß wie ein gewöhnliches Kartendeck – gekreuzte Knochen und Schädel (= das Symbol auf der bekannten Piratenflagge oder auch FC St. Pauli) bildeten die Asse, und Herz und Karo wurden durch Blutstropfen dargestellt! Die Karten waren schäbig und abgenutzt durch den häufigen Gebrauch, einige Bilder waren beinahe ausgelöscht.

Tja. Dazu fällt mir auf Anhieb kein Kartendeck ein.

Beim Googeln fand nur diese 1 Karte, die für 25 € verkauft wird.
Achtung : Es wird kein ganzes Deck verkauft, nur diese eine Karte.

Wahrsagekarte

Da sie von ca. 1820 ist, kann man sich in etwa vorstellen, wie dunkle Decks damals ausgesehen haben.

Hätte mir gefallen. Ich mag finstere Decks. Da vor allem das Tarot der dunklen Schatten.

Es gibt ja auch ein dunkles Lenormand. Dazu später mehr.