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Die erste Zeile des christlichen Glaubensbekenntnisses ist:

„Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, […]“

Ich halte es somit für blasphemisch, ihn um etwas zu bitten, denn es kommt einem „Du hast dich bei mir geirrt, Gott. Ich hätte es nämlich lieber so und so.“ gleich. Eine Bitte an seinen allmächtigen Gott ist für mich ein Zweifel an seiner Allmacht. Grad so, als traue man ihm dann doch nicht allzuviel Durchblick und Weitsicht zu.  Eine Bitte an seinen allmächtigen Gott ist für mich ein „Man kann’s ja mal versuchen, vielleicht überlegt er es sich ja noch mal und sieht ein, dass er da bei mir/uns noch mal was ändern muss.“

Ich bin seit meinem elften Lebensjahr Atheistin, vorher war ich katholisch.
„Wir bitten dich erhöre uns“ war mir also durchaus geläufig.
Und ich zweifelte und zweifelte und zweifelte…
Bis dann das Maß voll war.

Für mich zynisch thematisiert in „Vater“ von Subway to Sally.
„Mach mich reich und mach mich glücklich, dann bist du ein Gott für mich.“
http://www.youtube.com/watch?v=93ILxX4F_2o

SPON: Schamanin soll sich 630.000 Euro erschlichen haben

Der Prozess wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Erpressung hat ihn Baden-Baden heute begonnen.

Es geht um mehr als 630.000 € zwischen 2003 und 2007 in 228 Fällen.
Macht 2.763 Euro im Durchschnitt pro „Fall“ und 46 „Fälle“ pro Jahr.

Das muss man sich mal in DM umrechnen.
Es sind mehr als 1.232.000 DM.

In der Zeit hat sie 3 Jahre lang über 30.000 € Arbeitslosengeld zusätzlich erhalten, das sie nun zurückzahlen möchte.  Ich frage mich gerade, wie es mit den vom Arbeitsamt abgeführten Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung aussieht und ggf. auch denen zur Rentenversicherung.

Die 630.000 € sind zum jetzigen Zeitpunkt unauffindbar verschwunden.

Der Rest ist Business as usual. Magie, Erzengel, Dämonen, Lottozahlen, Abwenden von diesem und jenem Fluch, Voodoo für die, die einen Partner unbedingt besitzen wollen.  Die ganze Palette.

Die Summe dürfte dann die der Zahlungen der Leute sein, die es zur Anzeige gebracht haben.

Es nimmt mittlerweile unvorstellbare Ausmaße an. :'(

[UPDATE 4.2.2010]

Zur Überraschung aller wurde bereits gestern das Urteil gesprochen, obwohl zunächst noch weitere Prozesstage und Zeugen anberaumt waren.

5 Jahre Haft, auf die ihr 4 Monate angerechnet werden, weil der Zeitraum zwischen Delikt und Prozessbeginn so lang war.

zdf heute.de – Geisterhafte Abzocke: Magierin hinter Gitter

Viversum hat bei Youtube interssante Vidoes hochgeladen.
Unterhaltsam präsentiert.

Ich bringe mal ein bisschen Übersicht rein.

  • Typologie 2010 von Christina Fuisting

Widder
Stier
Zwillinge
Krebs
Löwe
Jungfrau
Waage
Skorpion
Schütze
Steinbock
Wassermann
Fische

  • Geschenkehoroskop 2010 von Christina Fuisting
    (Welche Dinge die einzelnen Sternzeichen am liebsten geschenkt bekommen)

Widder
Stier
Zwillinge
Krebs
Löwe
Jungfrau
Waage
Skorpion
Schütze
Steinbock
Wassermann
Fische

  • Datinghoroskop 2010 von Christina Fuisting

Widder
Stier
Zwillinge
Krebs
Löwe
Jungfrau
Waage
Skorpion
Schütze
Steinbock
Wassermann
Fische

  • Jahreshorokop 2010 von Antonia Langsdorf

Widder
Stier
Zwillinge
Krebs
Löwe
Jungfrau
Waage
Skorpion
Schütze
Steinbock
Wassermann
Fische

  • Erotikhoroskop 2010 von Antonia Langsdorf

Widder
Stier
Zwillinge
Krebs
Löwe
Jungfrau
Waage
Skorpion
Schütze
Steinbock
Wassermann
Fische

Endlich gibt es einen neuen Trend in der Szene: Exorzismus.
Kann man kaufen für bisher nur 3.000 € und es ist so simpel!
Kann praktisch jeder bei sich zu Hause eben selbst erledigen. Für gratis und umsonst. Der ein oder andere hat auf diese Weise sicher bereits unabsichtlich dem ein oder anderen Teufel den Garaus gemacht.

Vergesst Pater Carras, zwei Gehilfen, Bibel und Weihwasser.
Man braucht nur ein Ei. Eggzorsismus quasi.

Es ist wirklich kinderleicht. So geht’s:

Dazu zerschlug die “Wahrsagerin“ ein Ei und trampelte auf dem Boden herum.

Kennen wir doch alle irgendwie, nicht wahr?

Ich bezweifele jedoch, dass sich Eggzorsismus als neues Geschäftsmodell durchsetzen wird, denn die Gerichte greifen hier gleich von Anfang an streng durch.

Eine Wahrsagerin hatte einem Mann Tod durch Unfall prophezeit, da er vom Teufel besessen sei. Allein dafür gab es bereits 300 € Honorar. Sie trieb den Teufel mittels obengenannter Ei-Methode aus und wollte dafür 3.000 € haben, die jedoch nicht bezahlt wurden, sondern man zeigte sie an.

Urteil: Exorzismusangebot = Betrugsversuch
Strafe: 1 Jahr Haft auf Bewährung und 150 Arbeitsstunden

“Bei diesem Hokuspokus geht es schließlich nicht um Glaubensfragen, sondern um die kriminelle Energie der Angeklagten, andere Leute hinters Licht zu führen“
(sagte der Richter)

zum Artikel auf op-online.de:
http://www.op-online.de/nachrichten/deutschland/wahrsagerin-verurteilt-wegen-teufelsaustreibung-568469.html

Und statt Kollar, Soutane und Stola empfehle ich dazu die Anregung von Living Dead Dolls. Stilechter Eggzorzisten-Dresscode.

Melissa Lenormand BÄR Sylke hat mal wieder ein tolles neues Lenormand-Deck aufgetan, das mir gut gefällt: Das Melissa-Lenormand. Bzw. dürfte es nur vielleicht ein Deck geben, darüber hinaus wird es auf jeden Fall als Download zum Selbstdrucken verfügbar sein, wenn es komplett ist.

Die bisher  fertigen Karten (15) kann man sich bereits bei Mellisa anschauen:

http://tarotbymelissa.com/oracledeck/

Stimmt, auch mich erinnert es an das Pamela-Deck, von dem ich glücklicherweise, Sylke sei Dank, eins ergattern konnte, als sie sie noch herstellte. Hier in meinem Blog war’s mal Thema.

Das eine ist schon älter, das andere ist noch relativ frisch.
Nun kann ich gleich beides verknüpfen, weil es passt.

Zum einen:

Vor einiger Zeit erhielt ich eine Mail, mit der Frage, ob es ein Thema für hier wäre.
Ja, im Zusammenhang mit dem zweiten Thema durchaus.

Ich bin Astrologin bei Köln und habe auch eine Homepage. […]

Ich wollte an einer Laientheaterspielgruppe der evangelischen Kirche teilnehmen und bin – vor dem ersten persönlichen Kennenlernen – vom Vorsitzenden des Presbyteriums angerufen worden, dass man mich nicht dabei haben möchte. Man hätte nach mir gegoogelt und gesehen, dass ich mich zu viel mit der Astrologie beschäftigen würde. So jemand wolle man nicht dabei haben.

Wohlgemerkt evangelische Kirche.

Ich fühle mich natürlich diskriminiert.

Ja, Diskriminierung ist das schon, aber er darf das und möchte es tun.
Kirche und Okkultismus passen eben nicht zusammen.
Die Hintergründe in diesem Zitat aus „Spricht Gott durch die Sterne?“ von Christoph Schubert-Weller:

Etwa bis zur Mitte der 80er Jahre war die kritische Haltung von theologischer und kirchlicher Seite gegenüber der Astrologie ziemlich eindeutig. Die Astrologie wurde als Wahrsagerei abgelehnt. Sie sei, so die Kritik, mit der Freiheit des Christen unvereinbar, da sie Fatalismus und Abhängigkeit fördere. Sie vertrete ein Weltbild, das unvereinbar sei mit dem christlichen Weltbild. Und nicht zuletzt sei die prophetische Kritik im Alten Testament an den Astrologen und Sehern so klar und eindeutig, dass sich für jeden Christen der Umgang mit der Astrologie von vornherein verbiete. Einige kirchliche Kritiker gingen und gehen noch weiter, indem sie Astrologie von vornherein als Teilgebiet des Okkultismus ausweisen und jeden, der sich mit Okkultismus im allgemeinen und Astrologie im besonderen befaßt, als »okkult behaftet« oder »okkult belastet« bezeichnen. Ein solcher Mensch brauche unbedingt seelsorgerliche Hilfe und müsse von seinem Tun ablassen.

Zum anderen:

“Esoterik” von Hartmut Zinser bei Amazon Anfang November wurde in Hamburg ein Buch vorgestellt. “Esoterik” von Hartmut Zinser , seines Zeichens Religionswissenschaftler und Ethnologe an der Freien Universität Berlin. Zu diesem Anlass erinnerte die Sekten- und Scientology-Beauftragte des Hamburger Senats Ursula Caberta an den mehrfach abgelehnten Antrag zum „Lebensbewältigungshilfegesetz“ und warnte vor Esoterik und Okkultismus. Hier ist der Bericht zur Veranstaltung im Hamburger Abendblatt.

Hartmut Zinser war seinerzeit auch Co-Autor der von der Landesjugendbehörde Hamburg herausgegeben Aufklärungsbroschüre „Brennpunkt Esoterik„, die es hier zum Download gibt:

Download „Brennpunkt Esoterik“
Okkultismus – Satanismus – Rechtsradikalismus
PDF-Datei, 242 Seiten, 852 KB

Wir haben das vor über 3 ½ Jahren bereits an dieser Stelle in meinem alten Forum diskutiert. Dort ist auch das Inhaltsverzeichnis zu finden.

Das waren nun ein paar sehr viele Links.

Essenz bleibt, dass die Kirchen und Religionen Esoterik in sämtlichen Auswüchsen ablehnen und man dies eben akzeptieren sollte.

Die einen möchten keine Astrologen in ihrer kirchlichen Laienspielgruppe, die anderen keine Scientologen als Mitarbeiter, wieder andere dulden keine Partnerschaften mit Glaubensfremden. So ist das nunmal. Man kann sie nicht zwingen. Manche Richtungen werden heftiger abgelehnt als andere, aber im Grunde weiss man doch um die Einstellungen.

Wieder ein Moment, in dem ich froh bin, keinen Glauben zu haben.

Sollen sie sich doch gegenseitig fanatisch diskrimieren, beschimpfen, angreifen, herabwürdigen, ihre Prioritäten gegen gesunden Menschenverstand setzen, wenn es bei ihnen dazugehört. Leben und leben lassen fände ich viel schöner…

Dieser Beitrag lungert schon seit über 2 Wochen in den Entwürfen vor sich hin. Ich hatte einfach keine Lust mehr. Ein uninformierter Richter mit wohl von der reißerischen Fernsehberichterstattung beeinflusster Meinung ist nicht dazu angetan, mich zum Schreiben zu motivieren.

Mittlerweile wurde diese Verhandlung auch in einem anderen Blog aufgegriffen. Leider wurde die Meinung des Richters als „vom Gericht festgestellt“ dargestellt, und das lese ich in dem Artikel definitiv anders.

Hier zunächst der Zeitungsbericht:

Teurer Draht zu den Sternen

Sie wurde in Abwesenheit wegen Betrugs verurteilt.

Wäre sie erschienen, hätte der Richter das Verfahren eingestellt, sagte er, weil

a) psychologische und astrologische Hotlines Lebenskrisen und Hilflosigkeiten ausnutzen und

b)  „Die Mitarbeiter in den Callcentern […] vor allem darin geschult [seien], die Anrufer in der Leitung zu halten, um sie damit finanziell auszunehmen.“

Wo nimmt er denn das her?

Hat vielleicht ein Reporter im Fernsehen mal so in den Raum geworfen. Die Realität ist anders.

Ich bin 1999 bei einer Line angefangen. Keinerlei  Schulung, auch nicht, wie man jemanden in der Leitung hält. Keine Aussage, man solle die Anrufer ausnehmen.
Weder überhaupt, noch „vor allem“.

Danach hatte ich über 2 Jahre selbst eine Line. Dasselbe.
Ich habe niemandem irgendwelche Vorgaben über Gesprächsdauer gemacht, ich schulte keinen und „vor allem“ nicht, wie man jemanden in der Leitung hält.
(Meine einzige Vorgabe war, das Fax in den damals noch verbreiten Fax-Komibgeräten zu deaktivieren, damit das Telefon eine Chance kriegt und der Anrufer nicht für 1,24 €/Minute das Faxgepiepe zu hören kriegt.)

Danach zu Viversum. Alles wie gehabt. Nichts der richterlichen Meinung geschah. Weder noch und  „vor allem“ keine Schulung, wie man jemanden in der Leitung hält.

Fazit: Ich habe es all die Jahre anders erlebt als der Richter.

Wer hier öfter liest, weiß, dass ich der Entwicklung, die das alles in den letzten Jahren genommen hat, durchaus sehr kritisch gegenüberstehe und mich Vorwürfen an all dem oftmals anschließe. Aber in diesem Fall kann ich es nicht, denn die Richtermeinung ist schlichtweg falsch.

Nun zum zweiten Punkt:

Die Anruferin, die die von ihr in Anspruch genommene Dienstleistung nicht bezahlt hat, obwohl sie eigentlich davon ausgehen konnte, dass sich in pro Tag (!) fast 9 Gesprächen und über 2 Stunden Telefonieren so einiges zusammenläppert.

Sie begründet ihr nur Teilbezahlen der 1.500 €-Rechnung für 6 Tage lang über 2  Stunden mit Astrologen Reden mit „damals seelisch ganz übel dran gewesen“ zu sein.

Ja, das sind wir wohl alle mal.

Andere kaufen dann vielleicht verstärkt ein, gehen ins Bordell, versinken in Bars und Kneipen, lassen sich vom Arzt Medikamente mit Suchtgefahr verschreiben oder fahren einfach mal in Urlaub.  Das alles hat seinen Preis, und niemand würde auf die Idee kommen, dem jeweiligen Anbieter ein Ausnutzen einer Lebenskrise vorzuwerfen.

Dank der einschlägig bekannten Berichterstattung macht man bei den Leuten, die in diesen Situationen am Telefon für diese Menschen zur Verfügung stehen, in der Hinsicht eine Ausnahme.

Ich habe hier des weiteren bereits soviel über Heilersucht geschrieben, Kommentare und auch das Buch von Sarah Lassez gelesen. Von „in 6 Tagen süchtig“ war nie die Rede. Das kann es bei dieser Anruferin nicht gewesen sein.

Ich stelle die Angaben im Artikel mal in Zahlen dar.

In nur 6 Tagen kamen zusammen:

1.500 € à 2 €/Minute ergeben 750 Minuten => 125 Minuten am Tag.
51 Gespräche in 6 Tagen => 8,5 Gespräche am Tag.
750 Minuten in 51 Gesprächen => 14,7 Minuten pro Gespräch.

Das sind keine 3-Minuten-Abfertigungen, das sind schon richtige Gespräche.

Das Grundübel bei der ganzen Sache ist etwas, das ich hier schon öfter erwähnt habe. Die Menschen sind vielfach so einsam, haben niemanden zum Reden. Keinen Freund, der sich 1 Woche lang jeden Tag 2 Stunden die Zeit nimmt, um dem anderen  in einer akuten Krise zuzuhören, was aber offensichtlich der Zeitrahmen ist, den manche Leute in ihren akuten Krisen tatschächlich benötigen (wie die Dame aus dem Artikel).

„Sollen die Leute doch zum Psychologen oder Psychiater gehen“ hört man an vielen Ecken. Der hat aber keinen Soforttermin und schon gar nicht werden ihm in den ersten 6 Tagen nach akuter Krise einer Patientin täglich 2 Stunden Gespräch mit ihr vergütet.

Man begibt sich zum niederschwelligen Kartenleger oder Astrologen oder zu wem auch immer. Man geht hin, klingelt und hat sofort jemanden. Bzw. seit 10 Jahren ruft man ihn einfach an. Egal wann, irgendeiner ist immer wach.

Wenn man ihm dies nicht bezahlen würde, hätte man ihn ausgenutzt.
Nicht umgekehrt.

Es ist nämlich nicht so, dass der normale Kartenleger sagt, „ich falle jetzt 6 Tage lang jeden Tag für Sie 2 Stunden in stille Trance“, sondern der normale Kartenleger redet, beruhigt, gibt Hoffnung, er hört zu und ist da.
Macht ja sonst keiner…

Gestern Abend habe ich bei Esowatch diesen Artikel gelesen:

[…] Eso-Schrott pur

Der Anfang mit der Zeitschrift ist jetzt weniger interessant für mich. Die würde ich mir mangels Interesse sowieso nicht kaufen. Wo auch? Unser Zeitschriftenladen hat die komplette Esoterik-Ecke, die mit 5 verschiedenen Titeln eh schon bescheiden bestückt war,  bereits seit vielen Wochen wortlos durch Psychologie und Handarbeiten ersetzt.

Mir geht es viel mehr um das Ende des Artikels, den Link auf den Beitrag eines Ehemanns und Vaters im Esowatch-Forum und die dort geposteten Links auf seine Seite und die seines Sohnes. Die beiden schreiben auf ihren Webseiten über ihre Frau, bzw. Mutter, die tief in die Esoterik eingetaucht ist und die dort für sich gefundenen Erkenntnisse stringent in den Familienalltag integriert hat, so dass es zum Bruch kam.

Vater und Sohn klagen.

Was ich daran so bemerkenswert finde ist, dass die Frau, um die es geht, es nicht einfach sein gelassen hat, bzw. ihre Esoterik als Privatvergnügen für sich gelebt hat ohne das gesamte Familienleben durcheinanderzuwirbeln. Esoterik kann sich bei manchen demnach zu mehr als einem Hobby entwickeln, das man mit etwas Kompromissbereitschaft durchaus einschränken könnte.

Man kennt es ja. Der Partner interessiert sich plötzlich für ein bestimmtes Thema. Nehmen wir beispielsweise Astronomie, Drachenfliegen, Miniaturautos, Dioramen oder Münzen.  Dann geht es bei ihm erstmal eine Zeitlang um nichts anderes mehr.  Aber spätestens wenn er den Rest der Familie dermaßen damit belästig, dass es eine Zumutung ist, sich das weiterhin anzuhören, dürfte jeder Hobby-Betreibende ein Einsehen haben und sich bremsen.

Mir ist keine Trennung bekannt, deren Ursache eine Münzsammlung war, die wichtiger als die Familie wurde.

Seit gestern Abend läuft Esoterik bei mir unter Religion.
Trennungen aus religiösen Gründen kommen nämlich durchaus vor.
Religion kann wichtiger werden als Kind und Mann.

Wahrsagerin hat Frauen um 170.000 € betrogen

(via Wahrsagercheck)

Eine 25-jährige einschlägig vorbestrafte Wahrsagerin war geständig und wurde in der vergangenen Woche wegen gewerbsmäßigen schweren Betruges in 18 Fällen zu einer Bewährungsstrafe und 150 Sozialstunden verurteilt. Zwei kranken Frauen hat sie für insgesamt über 170.000 € Fluchauflösung und Heilung versprochen. Die 22 Monate Haft gab es auf Bewährung, weil sie sich bereit erklärte, den beiden Frauen je 10.000 € zurückzuzahlen.

Zum Verbleib der restlichen 150.000 €  hat sie sich nicht geäußert.

Ablauf wie üblich. Sie erzählte den Frauen, jemand habe sie für viel Geld verfluchen lassen, der Fluch könne aber mit ebenso viel Geld wieder aufgelöst werden. Sobald dies geschehen sei, gäbe es das Geld natürlich zurück und sie seien geheilt.

Klar. Gratis-Schnäppchen.

zum Bericht der Kölnischen Rundschau

Opfer 1: 42 Jahre, zum Zeitpunkt des Erstkontakts sehr krank
55.000 € aus ihren Ersparnissen plus 50.000 € Kredit

Opfer 2: 52 Jahre, unheilbar krank
Über 60.000 € gingen drauf.
Ihre Schwester zeigte die Wahrsagerin schließlich an, nachdem sie bemerkte, dass die kranke Frau dabei war, ihren Besitz zu Bargeld zu machen.

Mir fehlen langsam die Worte.

Dienstag Abend wurde eine 39 jährige Frau in Remscheid tot in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus aufgefunden. Sie war neben ihrer Arbeit als kaufm. Angestellte als Esoterikerin tätig.

„Spirit 4 Life“ nannte sie sich laut Google und inserierte zahlreich in Branchenverzeichnissen und gelben Seiten.

Mittlerweile wurde sie obduziert und es steht fest, dass sie ermordert wurde.

Tötungsdelikt in Remscheid
Am Dienstagabend, 11.08.2009, gegen 20.30 Uhr, wurde eine 39-jährige Frau tot in ihrer Wohnung an der Schallerstr. in Remscheid aufgefunden (siehe Pressemitteilung vom 12.08.2009 – Mordkommission eingesetzt). Die Obduktion der ledigen kaufmännischen Angestellten, die nebenbei als Lebenshilfeberaterin (Esotherikerin) tätig war, hat ergeben, dass sie am vergangenen Wochenende 08./09. August 2009 gewaltsam in ihrer Kremenholler Wohnung zu Tode gekommen ist. Die Auswertung der Spuren, u.a. eines am Tatort aufgefundenen handschriftlich verfassten Zettels, laufen auf Hochtouren. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der 10-köpfigen Mordkommission dauern an.

Quelle: Presseportal der Polizei Wuppertal

Mord in Remscheid Artikel auf rp-online

Heute nun der heutige (zur Zeit neueste) Bericht:

[…] Mord passierte am Wochenende […] entdeckten die Ermittler einen handschriftlich verfassten Zettel des Täters […] Ob der Täter aus dem privaten Umfeld der alleinstehenden Frau stammt oder aus dem beruflichen Betätigungsfeld als Esoterikerin wissen die Ermittler nicht. […] Hinweise auf ein gewaltsames Eindringen des Täters in die Wohnung gebe es nicht. […]

kompletter Artikel auf:  http://www.rp-online.de/public/article/remscheid/744684/Ueberfuehrt-DNA-Test-Moerder.html

Das Motiv ist demnach noch unbekannt.

Ich hoffe, der Mord hat nichts mit ihrer esoterischen Arbeit zu tun.
Glauben tu ich allerdings was anderes…

Leider weiß ich aus eigenen Erfahungen der längeren Vergangenheit, wie ignorant gegenüber jeglicher Vernunft, ausfallend und obsessiv ein paar der Leute sind, die bei Esoterikern Hilfe suchen. Das war seinerzeit ein hinzukommender Grund, warum ich damals dazu übergegangen bin, nur noch am Telefon Karten zu legen, mich auf weitere „Spökskes“ nie eingelassen habe und mit Nachdruck versucht habe, den Leuten ihr magisches Denken als mögliche Angst und Aberglauben darzulegen.  Letzteres aber wohl immer erfolglos…

Ich war doch nur Kartenlegerin und kein Therapeut.  Vorschläge, sich an kompetenterer Stelle helfen zu lassen, wurden auf verschiedene Art absichtlich missverstanden. Sie gingen halt einfach zum nächsten, so lange bis sie jemanden gefunden hatten, der „einfühlsam“ genug war, sie in ihrem Denken zu unterstützen und ihnen die Dinge „magisch“ aus der Hand zu nehmen.

Da Leuten unerwünschte Ereignisse natürlich trotzdem widerfahren, kann die Enttäuschung über den ausbleibenden „Erfolg“ oft immens sein und die Reaktion auf ein „hat nicht gewirkt“ oder „ist alles ganz anders gekommen“ ab und an extreme Formen annehmen.

Ja, es gab ein paar ausgesprochen unangenehme Situationen.

Aber noch ist bei diesem Mord nicht geklärt, was genau vorgefallen ist.

Wir werden sehen, was bei den weiteren Polizeiermittlungen rauskommt.

[UPDATE 28.8.2009]

Tatverdächtiger Mord Remscheid

gößeres Foto

Fahndungsplakat Hans Werner Bahr

Weitere Presseberichte:

Fest steht, dass die 39-jährige kaufmännische Angestellte, die nebenbei als Esoterikerin arbeitete, erwürgt wurde. In welcher Beziehung der Tatverdächtige und die Frau zueinander gestanden haben, sei bislang unklar, sagte Kommissariatsleiter Martin Kieczka gestern bei einem Pressegespräch.

Eindeutig sei jedoch, dass das Opfer sich 2007 von Hans Werner Bahr 1200 Euro geliehen und bis zum Zeitpunkt seines Todes nicht zurückgegeben hatte. Das geht aus einer Schuldnervereinbarung hervor, die die Kripo am Tatort entdeckte.

Quelle: http://www.rp-online.de

Der mutmaßliche Täter – von Beruf Dreher – soll die Kartenleserin am 8. August abends aufgesucht haben. 1.200 Euro soll der Mann der Frau geliehen haben – das sei im Moment die einzige erkennbare Verbindung der beiden, heißt es von der Polizei.

Quelle: http://www.radiorsg.de

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