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Es gibt in Mails so ein paar Phrasen, von denen fühle ich mich im Allgemeinen zurückversetzt in die Schulzeit. Und zwar an Deutsch-Klassenarbeiten im Besonderen. Eine Mail zum Beispiel mit „Was meinst du dazu?“ enden zu lassen ist für mich eine direkte Aufforderung, bockigerweise erstmal nichts dazu zu meinen. Wo sind wir denn? 

Ja, ich habe bestimmte Fächer in der Schule nicht genossen. Deutsch gehörte dazu mit all den Zwängen sich zu irgendwas, was andere geschrieben hatten, äußern zu müssen, obwohl ich gar nicht wußte, warum überhaupt, wozu denn genau und was. Denn ich glaube nicht, dass die meisten Schriftsteller ihre Sachen geschrieben haben vom inneren Wunsch angetrieben, dass sich die Öffentlichkeit nun auf Deibel komm raus dazu äußern muß! Vielmehr ist es doch eher so, dass die meisten ohne diese Intention dahinter schreiben. Sei es einmal im Leben, halt einfach aus Spaß, weil es ihre Arbeit ist, weil sie damit Geld verdienen wollen, weil sie damit etwas kompensieren wollen, weil es hilft, weil was weiß ich.
Aber doch nicht, damit nun Heerscharen von Schülern und Studenten alles auseinandernehmen und zerfleddern. Den Grund dafür habe ich nie verstanden. Warum kann man in Deutsch nicht einfach mal was einfach so stehen lassen?

Mich in Mails dazu aufzufordern, mich zu Aussagen und Meinungen, die ein Besucher über ein bestimmtes Orakel auf meiner Homepage hat und bei denen mir die Haare zu Berge stehen, zu äußern, finde ich ein wenig dreist. 😐

Hi Lilith!

Also dein Ouija-board finnde ich faszinierend!
Aus 2 Aspekten.

Zum einen finde ich es faszinierend, daß man das Brett so programmieren kann, daß zu den fragen passende Antworten kommen, also wenn ich Wann frage, kommt eine Zeit kommt, bei Wo ein Ort, usw.

Zum 2ten ist immer wieder faszienierend, was für ein Schrott dabei herauskommt und IMMER 100 % falsch. Nach dem Zufallsprinzip müßten doch wenigstens 50 % richtig sein.

Z.B. wenn ich im Juli bei strahlender Sonne frage, welches Wetter es ist, sagt der mir Winter, usw.

Habe mal bei einer entlaufenen Katze versucht, herauszufinden, wo die wohl sein könnte. Wahlweise kam: im Theater, in der Fremde, ganz nah, im Kino, auf dem Friedhof, usw.

Kann es sein, daß einfach verschiedenste Antworten vorprogrammiert sind und nach einem Zufallsprinzip ausgespuckt werden?

Das Ergebnis ist jedenfalls meist haarsträubend.

Klar, das Brett ist irgendwo ein Spielzeug, aber das da so wenig Sinn dahinterstecken sollte, versteh ich nicht.

Was meinst Du dazu?

Gruß

Zu was? Zum Sinn des Brettes und das philosophisch seziert? Zu einem der meist haarsträubenden Ergebnisse bei Fragen nach dem Wetter? Zu der Unmöglichkeit, Wahrscheinlichkeiten aufzustellen, wenn man die Anzahl und Inhalte der möglichen Antworten gar nicht kennt? Dazu, dass laut Brett eine entlaufene Katze im Theater sein soll? (Hallo! Jede Frage an das Orakel nur 1 x stellen! Wie soll es denn sonst klappen? 🙄 )

Ich würde mich hier, wenn überhaupt, höchstens dazu äußern, dass jemand dieses Brett, bzw. den ominösen „ihn“ fragt, was für Wetter ist, anstatt aus dem Fenster zu sehen.

Hey, das Brett ist kein Spielzeug, sondern ein Orakel, das gewisse Dinge „verschlüsselt“ mitteilt! 😎
Eine Katze im Theater ist nämlich sicher nicht wegen der Aufführungen dort! So haarsträubend ist die Antwort doch gar nicht. Die Katze dürfte sich anstatt auf einem Besucherstuhl viel eher im Keller aufhalten, immer dort, wo vielleicht Mäuse sind, oder sie hat sich im Theaterkeller so unglücklich in alter Bühnendeko verfilzt, dass sie nicht mehr weg kann, oder die Tür zurück ist schlichtweg verschlossen, oder sie ist irgendwo ganz oben hingeklettert, von wo sie sich nicht mehr runtertraut. Hochklettern können sie ja ganz gut, aber wieder runter wird meist ganz großes Kino. Was weiß ich? Phantasie ist gefragt.

Ein Orakel ist kein Frage- und Antwortspiel, sondern immer was, was zum Denken anregen soll.

Zu den Mails ist es so:

  • Falls ich zu irgendeinem Thema auf meiner Homepage im Nachhinein noch etwas zu sagen hätte, so würde ich für eine Veröffentlichung dieser Aussage ganz sicher nicht irgendeine Mail abwarten, bis einer danach fragt, sondern es ständ ganz öffentlich auf meiner Homepage, für alle zu lesen. Für alles, was dort nicht steht, gilt demzufolge: ich weiß es nicht, dazu fällt mir nichts ein, ich sage es nicht oder ich bin nicht der Meinung. Das ist ganz einfach und gilt nicht nur für meine Homepage, sondern wohl für alle Seiten im www. Warum versuchen nur manche ständig, mir irgendwelche Würmer aus der Nase zu ziehen? All diese Fragen! Was sollen diese ständigen Aufforderungen, dass ich mir eine Meinung zu irgendwas bilden soll? (Sowas finde ich schon in der Fernsehwerbung des großen Volksblatts eine Zumutung.) Entweder habe ich eine Meinung oder ich habe keine oder ich habe später eine. Aber alles ist mein ureigener Wille und meine Entscheidung. Also nehmt zur Kenntnis: wenn auf meiner Homepage zu einem Thema dort irgendwas nicht steht, wird es auch in Mails nicht aus mir herauszukitzeln sein.
  • Wenn ich diskutieren will, (im Sinne von „falls wider Erwarten doch“) gehe ich z.B. in ein Forum, dafür sind sie da. Ich werde und will keine Diskussionen per Mail führen.
  • Smalltalk kann auf Parties ja ganz nett sein, aber jeden Tag 3 Stunden Smalltalk beim Mail beantworten geht mir auf den Sack. Also schweige ich und gehe lieber ans Buffet.
  • Bloß weil ich eine Homepage habe, kann man daraus nicht herleiten, dass ich dafür zuständig bin, alle auftauchenden Fragen zur Thematik beantworten, auf Meinungen reagieren oder mir zu allen möglichen Aussagen der Mailschreiber eine Meinung bilden zu müssen. Dem ist nicht so.
  • Vernünftige Kritik ist gern gesehen, und ich nehme mir auch etwas davon an, aber wenn ich mich auf die „find ich unmöglich“, „Donnerstag bist du tot“ und „ist der letzte Scheiß“ – Mails in Schweigen hülle, dann tu ich das. 

So. Und später am Tag, falls ich Lust habe, geht es um den „und ihr Amateure nennt euch Experten“-Vorwurf.

 

Nachtrag viel viel später: ich hab’s raus.
link HIER DIE LÖSUNG

Aber zurück zum Start. So fing alles an:

Heute bekam ich mit der ganz normalen Briefpost – ja, es gibt sie noch – einen Brief aus Briefzentrum 10, also aus Berlin. Der Umschlag ist handgeschrieben, kein Absender.

Dies ist er (Klick für größere Ansicht):
Meine Adresse kann hier meinetwegen ruhig stehen, sie steht ja sowieso im Impressum.

Drinnen fand ich die Todesanzeige 😮 einer Helena Stavros (kenn ich nicht, dachte ich), geboren am 15.3.1944 (Fisch, dachte ich) in Zia (kenn ich nicht, dachte ich), gestorben am 25.7.2006 in Berlin.

Diese hier (Klick für größere Ansicht):

karte.jpg

Um all das ganz barrierefrei anzugehen, schreibe ich den Text mal ab, so wie er da steht:

In tiefer Trauer um unsere Freundin
Helena Stavros
*15.03.1944, Zia †25.07.2006, Berlin

Dein Leben ist daHin geschIeden,
durch des Todes starke Hand.
Doch LäuFst du nur vor und bereitest unseren Weg.
Wir werden ewig daran denken,
was geMeinsam uns verband.
Voller Hoffnung auf dIch warten, stehen wirR am letzten Steg.

Philipp Retingshof

Da fällt erstmal auf, dass ein paar Buchstaben groß geschrieben sind, die eigentlich klein geschrieben werden müßten. Ich – gagolgaerprobt wie ich bin – achte natürlich auf sowas. Schnell hatte ich die falschen Buchstaben aneinandergereit und erhielt „HILF MIR„.

Wem und wobei? 😈 Spannend. Geil. Irre.

Ich sah schon, ohne Internet komme ich hier nicht weiter. Wie so oft im Leben.

Wie in Gagolga gelernt, ging ich brav zu Google und suchte nach Helena Stavros. Nichts Verwertbares. Eine Suche nach dem Autor dieses lyrischen Ergusses „Philipp Retingshof“ brachte mich weit weiter. Nämlich zum externer Link Blog eben dieses Philipp Retingshof. Er ist angeblich ein Berliner Restaurator, der in letzter Zeit seine Träume bloggt und nebenbei all die sonderbaren Dinge, die ihm in den letzten Tagen widerfahren sind. Als alter Hase bemerke ich allerdings, dass dem Blog das Impressum fehlt, denn mittlerweile schaue ich immer erst dort, bevor ich überhaupt drüber nachdenke, irgendwas so richtig zu glauben, was ich im Internet finde. So schlenderte ich also mal zu Denic, und dort ergab sich ein Arne Hadaschik aus Leipzig als Domaininhaber. Weitergehende Recherche führte zu einem Niels Arne Hadaschik, der in einem Jahrbuch der Uni Aachen auftaucht, der einen „Lehrstuhl für Integrierte Systeme der Signalverarbeitung“ hat und bei Google mit einem Aufsatz über „Synchronisations- und Detektionsalgorithmen für Mehrantennensysteme in Schwundkanal Szenarien“ in dieser Inhaltsangabe des Jahrbuchs verzeichnet ist.

So So. Übrigens: das „I“ bei Integrierte Systeme ist groß geschrieben. 😉
Was aber wohl daran liegt, dass es ein feststehender Begriff zu sein scheint.

Oder aber (Tschacka!), es bedeutet „I“ also englisch „ich“, „ich Arne Hadaschik“ stecke dahinter.

Weiterhin kann ich mit Herrn Niels Arne Hadaschik und seinem Aufsatzthema ausbildungsbedingt nichts anfangen.

Ich fand im Blog von Philipp Retingshof also wie bereits angedeutet diesen Artikel:

externer Link http://www.philippretingshof.de/2006/08/07/zweimal-trauer-an-einem-tag/

Na bitte. Er bloggt dort dann noch einen dubiosen angeblichen Zeitungsartikel, den ihm angeblich sein angeblicher Chef überreicht hat und eine Gänsehaut-Geschichte über einen zu restaurierenden Spiegel, in dem er einen Brief mit altdeutscher Schrift fand.

Der Zeitungsartikel (wie immer Klick für größer):

Zeitung Berlin Helena Stavros Unfall

Ja klar! 🙄

Also liebe Berliner und Berlinerinnen hier (zum Glück hat sich grad heute eine angemeldet):

  • Welche Zeitung könnte das sein? Kommt sie jemandem bekannt vor?
  • Dieser angebliche Artikel erschien 1 Tag nachdem die angebliche Helena Stavros angeblich verunfallt ist, also am Mittwoch, dem 26.7.06. Hat jemand die Zeitung und stand es tatsächlich drin?

Ansonsten sieht das Bild des Zeitungsausschnitts sehr gewollt nach „Restaurator vom Chef mit Zeitungsausschnitt bei der Arbeit überrascht“ aus und ich harre der Dinge die da kommen und warte auf den Grund für diesen teueren und zeitintensiven Aufwand und mich würde es auch sehr interessieren, wer dahintersteckt. Ist Philipp Retingshof vielleicht in Wirklichkeit gar kein Restaurator, sondern einer der Gagolga-Macher? Oder will da jemand unbedingt bekannt werden, so dass es irgendwann heißt: „Ja, aber mein Spiegel wurde von Retingshof restauriert. Du weißt schon, der Typ mit dem Stavros-Fake.“? Oder will eine Zeitschrift mit irgendwas die Auflage steigern? Ich denke, die Hitlertagebücher sind nur noch schwer zu toppen. 😎 Da braucht man sicher mehr als eine verstorbene Dame, die bisher keiner der benachrichtigten Todesanzeigenempfänger kannte.

Kujau ist tot, es lebe Retingshof.

Um nun auf die Nachricht im Text zurückzukommen („HILF MIR“), so kann ich erstmal sagen, ich habe dir, Philipp Retingshof, hiermit dabei geholfen, deine Seite ein bißchen bekannter zu machen. Und man weiß ja: jedes bißchen hilft.
Ich spiele auch gerne weiter mit, wenn ich Zeit habe.

Wenn das Ende dieser Stavros-Story jetzt nicht zu flach und zu dämlich wird, war es IMHO eine tolle Idee, die Leute etwas in Schwung zu bringen. Ist ja sonst nichts los. 😉 Ich bin und bleibe gespannt.

Da bin ich wieder. Nach ein paar Tagen Rückzug wegen meines Seminars geht es weiter mit einem neuen Knaller aus der Postecke. Es hat sich einiges angesammelt während der Tage, wo ich nicht so regelmäßig am Rechner war. Diese Mail ist herausragend. Eine junge Dame und ihr Kampf gegen das Ouija-Orakel auf meiner Homepage.

 

Hallo ich habe mal eine Frage.
Es ist ja bekannt, dass das Quija-board gefährlich werden kann. Sie bieten hier eins für die Onlinebefragungen an. Wenn unerfahrene Perspnen mit Geistern reden kann das bis zur Besessenheit führen. Ich hab ihm eben fragen gestellt, weil ich dachte es wäre nur ein computergesteuertes System oder so. Oder es sässe einer am anderen Ende und tippt. Na ja, da ich weiss dass es sowas auch wirklich gibt, und ich denke dass sie so einen Geist haben. Wollte ich mich nur mal aus meiner Panik retten. Ich habe 2 Fragen gestellt. Kann mir was passieren jetzt? Hab voll Panik. Eigentlich wollte ich sowas auch nie tun,lach. Na ja…Ich hoffe sie kennen den gut! Oder gabs Fälle wo schon mal was passiert ist?

Gruß XXXX

Was? Verstehe ich das richtig oder was oder so? Ich habe einen Geist, der am anderen Ende wirklich tippt? Interessant. Verstehe. Und in Stoßzeiten, wenn viele Besucher das Orakel befragen, stelle ich einfach ein paar Tische daneben und es kommen noch ein paar Geister mit ihren Laptops und tippen sich um Kopf und Kragen? Nein, so ist das nicht. Soviel Platz ist hier gar nicht. Also „nein“ werde ich antworten.

Wie ich schon beim Kartenlegen immer sage: „Der erste Gedanke ist oft der richtige.“ So auch bei der Verfasserin dieser Mail. Denn mit „ich dachte es wäre nur ein computergesteuertes System oder so“ kam sie der Wahrheit schon sehr sehr nah. Es ist Javascript. Bingo.

„Ich hoffe sie kennen den gut!“ Nein, falsch gehofft. Ich kenne den gar nicht.

Und ebenfalls nein, mir ist kein Fall bekannt, wo was passiert ist. Was denn auch? Beim Tippen die Finger gebrochen? Bluescreen of Death? *höhöhö*

Noch bevor ich zurückschreiben konnte, da ich noch mit Verständnisversuchen beschäftigt war, kam keine 5 Minuten später bereits die Anschlußmail:

 Ich bins noch mal. Wollte noch hinzufügen,dass ich Dummkopf beim online-quija-board nur 2 Fragen gestellt habe wie z.b.,, wie findeste Jesus„. Er so,,ist mir egal„ Dann hab ich gefragt wieso er hier Leute verführt. Er so ungefähr,,du bist doch einer davon. „ Also isses doch en böser Geist gewesen,oder?

Danach hab ich natürlich abgebrochen. Ist das schon zu langer Kontakt gewesen, dass mir was passieren kann? 

Gruß XXXX

Schluck.

Nein, alles im grünen Bereich. Nein, es war kein böser Geist. Eher ein Desinteressierter, der eben nur sehr zähfließend zu einem Gespräch zu bewegen war. Vielleicht war die Frage auch nicht unbedingt dazu geeignet, den Geist vom Hocker zu reißen. Bei „Wie findeste Jesus?“ hätte ich an des Geistes Stelle vermutlich, wenn überhaupt, mit dem uralten Herr-Ober-Herr-Ober-Witz: „Wie fanden Sie das Schnitzel?“ – „Ganz zufällig unter dem Salat.“ reagiert.

Dennoch. Die Vorstellung hat was, dass hier tippende Geister mit gelangweilten Gesichtern sitzen, die zu langatmigen Ausführungen über Jesus animiert werden sollen. 🙄

Ich konnte es aber nicht lassen, jetzt auch mal eben beim Brett nachzufragen „wie findeste Jesus?“. „Vielleicht gar nicht“ bekam ich zu lesen. Ich murmelte ein „dann guck mal unter dem Salat nach.“ vor mich hin und habe nun das Fenster (= den Kontakt zum nicht sehr kommunikativen Geist) geschlossen.

Wenn Sie auch mal versuchen möchten, den angeödeten Geist aus der Reserve zu locken:    externer Link http://www.lilith-kartenlegen.de/witchboard/index.htm

Tja. Es geht um Telekom. Es geht um meine Telefonrechnung. Ich bekam meine Einzelverbindungsübersicht, von Telekom kurz EVÜ genannt, bisher per Mail. Nun kann ich sie leider nicht mehr lesen, denn sie ist geschützt. Vor allem und jedem und wohl am meisten vor mir selber.

Aufgrund der Vorgaben des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit senden wir Ihnen Ihre EVÜ – sofern beauftragt – ab sofort immer verschlüsselt per E-Mail zu.

Zum Öffnen der verschlüsselten Datei benutzen Sie bitte Ihre Rechnung Online Benutzerkennung. Wenn Sie die EVÜ bereits verschlüsselt erhalten, bleibt Ihr bisheriges Kennwort bestehen. Haben Sie das Kennwort erfolgreich eingegeben, finden Sie in einer weiteren PDF-Datei Ihre EVÜ. Diese können Sie wie bisher öffnen und speichern. 

Pustekuchen. Kann ich nicht! Weder öffnen, noch gekryptet lesen, geschweige denn speichern kann ich meine kleine Matrioschka.

Ich darf meine EVÜ überhaupt nicht mehr sehen! Selbst mit dem mühsam herausgefundenen Passwort, gibt die nun – 40 Minuten später – endlich pseudo-entriegelte Datei nicht mehr preis als ihren Dateinamen. Nein, sie legt keine neue Datei an. Denn der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit hat hier auch gar nichts anzulegen! Das wäre ja noch schöner. Wo sind wir denn?

Es ist schon klasse, wie sie mich vor meinen eigenen Daten schützen.
Und das sogar erfolgreich.

Der „Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit“ (ich muß mich schon wieder wundern, welche super Bezeichnungen für irgendwelche Posten einem einfallen können – erst der „Bärenbeauftragte“, nun dieser Herr) hat in seinen Vorgaben ganze Arbeit geleistet, mir fast 1 Stunde Zeit geklaut und ich schwanke noch zwischen „Glückwunsch, genial verschlüsselt“ und „ach, leck mich doch! Mich interessiert meine EVÜ gar nicht mehr, pfff.“

Mich würde aber jetzt erstmal interessieren, warum zum Beispiel meine Telefonnummer nicht viel schützenswerter ist als meine EVÜ. Zumal sie sowieso eine Geheimnummer ist und das schon seit weit über 15 Jahren, schon seitdem das überhaupt möglich war für Otto Normalkunde.

Aber irgendwer verscherbelt meine Nummer offensichtlich gnadenlos weiter.

Hilfe, oh du mein „Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit“!

Wo warst du, als dieser verdammte Meinungsforscherverein mit seinen unerträglichen dynamischen aktiven Yuppies mit Stimmen, die auch die letzte Trantüte vom Stuhl reißen würden, den Nummerndeal gemacht hat?

Und wo warst du, als die Verbraucherumfrage-Agenturen meine Nummer zugesteckt bekamen?

Da hast du mich kläglich alleingelassen, und nun läßt du mich nicht mal mehr an meine EVÜ.

„Schönen guten Tag. Haben Sie ein paar Minuten Zeit?“ – „Aaarrrrggghhhh. Nein, bitte nicht, lasst mich. Nein. Ich will nicht. Löscht meiner Nummer, wo habt ihr sie überhaupt her? Ich hab keine Zeit, ich hab keine Lust, hört bitte auf zu reden, ich kann’s nicht mehr hören. Nicht schon wieder. Ich wasche mit Persil, habe noch nie mit Spee-Megaperls gewaschen, hätte nichts dagegen, Dash mal zu probieren, und nein, ich benutze keinen Weichspüler, warum, weiß ich nicht, nur so, brauche ich nicht, und nein, ich kenne auch keine Radiomoderatoren, ich höre kein Radio, nur beim Wecken und da schlafe ich die meiste Zeit noch. Und wenn ich endlich was höre, mache ich den Wecker innerhalb kürzester Zeit aus und nein, ich warte ganz sicher nicht noch mit hochgestellten Ohren drauf, dass einer der Moderatoren seinen Namen nennt, nein, ich habe mir keinen Namen gemerkt, sollte ich doch unbewußt mal einen aufgefangen haben, nein, ich höre auch im Auto kein Radio. Nein, wirklich nicht, verdammt nochmal.“ – „Aber es wird nur etwa 25 Minuten… “ – „Ich muß weg.“ PLONK.

 

Nein. Ich bin der Meinung, es sieht sowieso keiner die unumstößliche Zukunft, weil es genau diese in meiner Lebensphilosophie überhaupt nicht gibt!
Also kann man sie auch nicht sehen.

Ja, ich habe eine Kartenlegen-Homepage, aber ich habe nirgends stehen: „Man sieht, wie die Zukunft wird.“
Es geht nicht.

Manches kommt so, wie man sagt, manches nicht.

Das ist normal. Bei manchen kommt mehr, bei manchen weniger. Jenachdem wie empathisch, entspannt oder kreativ der Kartenleger gerade ist.

Nostradamus lag manchmal richtig, manchmal falsch.

Mlle Lenormand hatte sicher auch was verkehrt gesagt!

Das ist völlig normal.

Heute sagt man im Falle von „stimmte nicht“, man sei mit dem „Berater“ nicht zurecht gekommen. Es ist allerdings eher so, dass Berater XXX sagt, was er in den Karten liegen hat und rät zu etwas oder warnt vor etwas und mancher ist den von ihm genannten Weg gegangen oder halt einen anderen. Von daher ist es so gekommen, wie er gesagt hat oder eben nicht.

Wenn man in all den Foren guckt:
Frage: „Was haltet ihr von XXX?“
Antwort 1: „Der kann es. Hat alles gestimmt.“
Antwort 2: „Bei mir hat gar nichts gestimmt.“
Antwort 3: „Nichts. Aber bei mir stimmt sowieso nie was.“

Ja, so ist das.
Dass es aber mit Berater XXX gar nichts zu tun hat, sondern mit einem selber, wird leider häufig übersehen.

Ich kann es manchmal kaum noch mitansehen, in welche Richtung das Kartenlegen und all das gezerrt wird.

Man darf doch nicht alles 1:1 glauben, was man im Fernsehen sieht!
Es sind Werbesprüche.

Ich gehe mal kurz durch meine Wohnung.

Küche. Unter der Spüle. Sidolin, „streifenfrei“ steht drauf und „sorgt für streifenfreien Glanz“ und „Streifenfreie Sauberkeit dank Glanz-Alkohol“.

Meine Fenster sprechen eine andere Sprache…
Und was zur Hölle ist Glanz-Alkohol?
Vielleicht ist meine Vorstellung von „streifenfrei“ auch einfach eine andere als die von Henkel. Oder ich kann nicht Fenster putzen. Oder man braucht einen bestimmten Lappen. Oder oder oder…

Badezimmer. Shampoo.
Man weiß doch, dass dort „leicht“ übertrieben wird.  Man braucht doch nur in den Spiegel zu gucken.  Von wegen Volumen!

Das darf man nicht so glauben, wie es da steht.
Es ist Werbung.

Sicher, man glaubt es nur allzu gern. 🙄
Aber mit der Realität hat es nicht unbedingt viel zu tun.

So auch bei der Zukunftsschau-Werbung.
Doch es ist so: verzweifelten Menschen, die die Karten um Rat fragen, hilft die Zeremonie, obwohl da nicht „die Zukunft“ liegt. Wieviele solcher Gespräche hatte ich hier schon! Mal einen Überblick bekommen, Fäden entwirren, sich Wege zeigen lassen.

Deswegen sage ich ja, diese „wann kommt er zurück?“, „wird er auf meine SMS antworten?“, „besucht er mich nächste Woche oder erst übernächste?“ – Fragen sind mehr für ein z.B. Würfel- oder sonstiges Orakel, aber keine ernsthafte Fragen an Kartenleger.
Die kann man sich auch eben selber beantworten.
Rote Karte = ja, schwarze Karte = nein. Rote Karte = noch dieses Jahr, schwarze Karte = gar nicht usw.

Zum Beispiel: „Kann ich was tun und was kann ich tun, damit ich eine zufriedene Liebesbeziehung führen kann?“ wäre eine interessantere Frage. Man muß dann aber auch gelten lassen, dass der so unerreichbare Schwarm in der Antwort nicht vorkommt, bzw. höchstens als „mit dem dürfte es sich sehr schwierig gestalten und der kann wieder zur Enttäuschung führen“!
Aber das will man ja nicht hören.

Und in Zeiten von geschäftsschädigenden Sternchen unterm Namen wird es auch nicht mehr sooo gesagt.  😉

„Wie, er kann meine Annäherungsversuche nicht haben? Was? Die Alte spinnt wohl!“ Paaaatsch. 1 Stern.

Dabei soll es bei den Bewertungen doch um ganz was ganz anderes gehen:
Hat man die Situation mit dem Anrufer besprochen?
Hat man Wege gezeigt?
Hat man sich gekümmert?
(Und nicht um: ist mir das Kartenbild genehm? Hat der Kartenleger meine Wunschzukunft gesehen?)

Ein Kartenleger ist für den Ratsuchenden da, aber ein Kartenleger ist wirklich eher ein „Unterhalter“ als ein Zukunftsautomat.
1,99 Euro pro Minute rein und unabänderliche Zukunft raus? Nein.
Das geht nicht und gibt’s nicht.

An dieser Stelle möchte ich auf den großen Vorreiter aller deutschen Portale aus den USA hinweisen:
externer Link www.keen.com
Gewöhnen Sie sich an die Preise… 😉

Dort steht unten auf der Seite als letztes:

Keen is for entertainment purposes only.

„nur zu Unterhaltungszwecken“!

Es gibt auch in den USA keine Garantien, sondern es ist auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nur Unterhaltung.

Kartenleger gab und gibt es auf dem Jahrmarkt.
Dort findet man sie neben Losbuden und Zuckerwatte.
Dort kann man schnell mal reinhuschen.

Kartenleger gibt es auch in Wohnungen, wo man hingeht, wenn was ist. Dort hat man eher die 60-Minuten-und-länger-Gespräche, die ja heutzutage am Telefon gar niemand mehr möchte. („Sie zieht es in die Länge“ steht doch in den Bewertungen für alles was über 10 Minuten hinaus geht…).

Aber beides ist auf seine Art OK, finde ich.

Waren Sie schonmal auf der Kirmes bei einer Kartenlegerin? Es ist prickelnd. Begucken Sie sich die witzigen aufgeregten Menschen, die vor ihrer Bude warten. Und begucken Sie sich die grinsenden Menschen, wenn sie wieder rauskommen. Sie haben einen aufregenden Kirmesbesuch! Und vielleicht sogar ein bißchen Hoffnung.
Das kann man nicht verurteilen!
Man darf ihm nur keine Bedeutung geben, die es nicht hat.

Auch das „intensivere“ Kartenlegen zu Hause oder in einem längeren Telefongespräch darf nicht überbewertet werden. Wenn es eine Hilfe war, bzw. wenn man diese Hilfe annehmen kann und will, ist es OK, wenn nicht, kann man als Kartenleger auch nichts machen. Man gibt doch (meist) sein Bestes, um dem Besucher das Kartenbild näherzubringen.

Was später daraus gemacht wird, entzieht sich jeglichem Einfluß.
Wenn man diese Vertrauensposition, die einem als Kartenleger oft gegeben wird, ausnutzt in Form von überteuerten Magiegeschäften und Partnerzusammenführungs-Zeugs im 4 und 5-stelligen Euro-Bereich ist das sehr sehr bitter.

Verzweifelte Menschen sind willige Ansprechpartner dafür.

Aber was soll man machen?

Ich habe seit Jahren auf meiner Linkseite einen Link zu externer Link agpf.

Zum Zwecke der Aufklärung.

Man kann sich seine rosige Zukunft nicht bei Kartenlegern erkaufen.
Man muß sie selber erreichen.

Ein Kartenleger kann einem „nur“ behilflich sein; er kann z.B. ein paar Wege ansprechen, die man einschlagen könnte, so man denn möchte…..

Ein Kartenleger kann aber leider heutzutage auch sagen: „Klar Süsse, er kommt wieder auf dir zu. Ruf morgen nochmal an, dann lege ich auf ihm.“

(Sorry, hab irgendeine Nacht mal wieder Fernsehen geguckt.) 🙄

Aber letzterer Aussage darf man doch wirklich nicht mehr beimessen als einem 5-Punkte-Los der benachbarten Losbude!

In einer der Sendungen, wo man dauernd Buchstaben zu einem Wort zusammenraten soll, war die Moderatorin übrigens mittlerweile „oben ohne“ und im String.
Wohin geht die Reise?

ARD, Sendung „Report“ vom 17.07.06
externer Link Die üblen Tricks der Zukunftsdeuter
externer Link Der ARD-Beitrag als Video

Das haben Sie nun gesehen. Und jetzt?
Wenn Sie meine Homepage verfolgen, wissen Sie, dass ich schon im November 2003 darüber geschrieben habe. externer Link Telefonberatung – The dark Side of the Moon, als ich gerade festzustellen begann, dass sich diese Sucht tatsächlich entwickeln kann, dass es sie gibt.

Doch bleibe ich dabei: ich distanziere mich auch heute noch von diesen Methoden, die im ARD-Bericht angesprochen wurden; ich weiß, es gibt schwarze Schafe. Vielleicht wird ihre Menge sogar größer. Aber es gibt auch die anderen. Es gibt ganz viele Kartenleger, die weder mit dem beängstigenden „das wird alles nix, auf dir lastet schwarze Magie, gib mir Geld und ich mach’s weg“, noch mit dem optimistisch frohlockendem „der hat noch Blockaden, gib mir Geld, dann mach ich da was und ihr kommt wieder zusammen“ noch mit dem taktierenden Schnellschuß „der meldet sich Ende der Woche, falls nicht, mußt du mich unbedingt anrufen, dann lege ich nochmal auf ihn“ hantieren.

Man darf die Leute nicht bange machen und man darf sie auch nicht verarschen und betrügen.

Allerdings ist es nun auch langsam gut damit, immer wieder die rechtlich abgesicherte, da mal wegen eines Verstoßes gegen das Heilpraktikergesetz Verurteilte, Vorzeige-Annita aus der Mottenkiste zu zerren, die meines Erachtens nach eine interessante unterhaltsame Show bietet 😀 und auch gegen nichts mehr verstößt, wenn sie aus einem „qualmenden Stummel“ (Zitat „Report“) erkennt, dass es kalt ist, wenn er zurückkommt, und es reicht auch mit der obligatorischen Bücherwerbung für einen Kartenlegen-am-Telefon-süchtigen Autor. *gähn*
Liebe ARD, das ist doch alles kalter Kaffee. Macht doch lieber etwas Aufklärung als dieses abgestandene Zeug schon wieder durchzukauen. Legt lieber alles weitere zu diesen Schatten der Vergangenheit in die wertvollen Hände eines Oliver Kalkofe! Der kann’s besser.
Und nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern.

Man nehme also eine unerkannt bleiben wollende Frau, die meint, sie kann sich eine Partnerschaft mit einem Mann kaufen wie Schuhe nur halt für den Preis eines Autos, und man nehme einen aus verständlichen Gründen nicht unerkannt bleiben wollenden Buchautor, der seine Leidensgeschichte in Kurzform herausgegeben hat, die m.E. leider nicht viel mehr enthält als Schuldzuweisungen an andere und viel zu wenig Einsicht, und dazu nehme man einen Chef der Firma hinter Astro TV, von dem eine ältere Aussage über die Umsätze der Telefondienstleister in diesen aktuellen Zusammenhang gebracht wird und man nehme eine dann wieder unerkannt bleiben wollende Telefonberaterin hinter der Schattenwand 😆 , die meint, Kartenlegen am Telefon ginge allein schon aus Überlebensgründen gar nicht anders als durch Betrug, was dann natürlich auch die ominöse Anonymität rechtfertigt :roll:, was aber an sich eine Unverschämtheit gegenüber all den anderen anders als sie arbeitenden Kartenlegern ist und auch gegen Wettbewerbsrecht verstößt und aus all diesem mache man einen Bericht. Ja?

Alles klar. Jetzt haben wir aber alle Schiss gekriegt vor den bösen Kartenleger-Katellen die uns nach Strich und Faden betrügen und süchtig machen und damit pro Person 10.000 Euro und mehr im Monat verdienen.

Es kann sich vielleicht bei manchem Zuschauer doch wirklich der Eindruck festgesetzt haben, Beraterportale und deren Kartenleger sitzen im selben Töpfchen wie die organisierte Kriminalität! Man verwendet immerhin Decknamen wie „Lilith“ oder „Engelsflocke“ (dies sind grad jetzt und hier zufällig benutze Namen, die keine Ähnlichkeit mit lebenden oder tot umgefallenen Beratern haben sollen) oder was auch immer und die Teams auf den Lines sind kleine durchorganisierte Zellen, die dazu genutzt werden, um den Widerstand der Nichtanrufer…  – STOPP!

Man sollte es doch besser wissen!

Ich schreibe schon seit geraumer Zeit darüber auf meiner Homepage, in meinem Beraterprofil, in meinem ehemaligen Forum und nun auch hier. Überall, wo ich mich äußern kann, bin ich bemüht, darzustellen, wie man die ganze Thematik für sich nutzen sollte, damit nichts schiefgeht.

Ich nehme Ihnen keine Träume! Will ich auch gar nicht.
Aber es gibt für mich ein paar „bittere“ Realitäten.

Hier mal ein paar meiner Aussagen damals im Forum:

Manches, was man für Geld verspricht, kann man doch gar nicht käuflich erwerben!

Karten zeigen nicht die Zukunft.

 

Was versprichst man sich von 1000 Kartenlegern?
Kartenleger und Ko. sind keine Bruce Allmächtig!
Davon kommt keiner wieder, der einen verlassen hat.
Im günstigenFall liegt eine positive Tendenz, aber auch das ist keine Garantie.

Ich denke, genauso wie sich jemand auf den Expartner fixiert, fixiert er sich auch auf das Ergebnis einer Kartenlegung. Und weder das eine noch das andere sind verlässliche Dinge.

Ich sage, was bei mir liegt.
Und wenn da nicht das liegt, bzw. man nicht das sagt, was gewünscht wird, wird oft einfach grußlos aufgelegt.
Man braucht schon ein dickes Fell als Kartenleger, der den Ex manchmal nicht „zurückkommen läßt“…  … wenn es bei einem halt so liegt.

Stell es dir nicht so einfach vor! 

Am einfachsten ist Kartenlegen für den Kartenleger, wenn du grundsätzlich ein Happy Ende sagst, eventuelle Rivalen existieren im Kartenbild schon gar nicht mehr, so weit weg sind sie bereits und spätestens in 3 Monaten (12 sind definitiv zuviel und führen zu Auflegern) ist alles in trockenen Tüchern. Er/sie ist da, alle Rivalen sind weg und die Liebe ist so groß und karmisch, dass einem die Spucke wegbleibt. Das sind Aussagen, die führen zu 5 Sternen, zu Höflichkeit, und in kürzester Zeit zu weiteren Anrufen, wenn es nicht so vorangeht, wie der Anrufer meint, aus so einer bombastischen Nachricht herleiten zu können. Nämlich spätestens dann, wenn er mal wieder einen total bescheidenen Abend hat, und hören will, dass alles gut wird, weil es das bisher nämlich immer noch nicht ist.

Happy Ends sind Aussagen, die liegen leider nicht in jedem Fall.
Manchmal wissen auch Karten nicht, wie man es noch wieder „hinbiegen“ könnte.
Weil manchmal ist es einfach vorbei.

Ich würd’s ja jedem gönnen, aber es gibt nunmal leider in sehr vielen Fällen auch den anderen Fall.

Er/Sie ist weg. Weg! Basta. Und er kommt nicht mehr.

Und sowas liegt dann da als wahrscheinliche Tendenz.

 

Allein schon dieses Wort „Trefferquote“…. 
 
Wir haben das Kartenlegen genutzt zur Unterhaltung, zum „Nervenkitzel“, als kleinen „Cheat“ (Mogelei) im Leben.

Und mir war es völlig egal, ob da irgendjemand mit einem „ein Krankenhausaufhenthalt in der Familie“ oder einem „der Mann ist nicht gut“ im Endeffekt Recht oder Unrecht hatte. Hauptsache ich wurde gut unterhalten!
Darauf kam es doch an.
Ging es mir danach besser? Hatte ich was zum Nachdenken?

Wenn ja, war es gut. Wenn nein, wenn also Beleidigungen kamen oder tatsächlich dieses „so oder so wird es kommen“, fand ich es schrecklich, da mich das aufregte.

Die Entwicklung heute geht leider leider in die „du mußt“, „es wird“ und Trefferquoten-Richtung.

Ich bleibe dabei: niemand kann in die Zukunft sehen (zumindest nicht so, wie manch einer meint, dass es sei…)

Manche können aus einem Kartenbild besser als andere wahrscheinliche Entwicklungen herausarbeiten.
Manche erspüren daraus Tendenzen besser als andere.
Manche haben genügend Phantasie; mehr als andere – die haben gar keine.
Manche sind empathisch.

usw.

Mehr ist es nicht.

Der Rest ist Spaß, Unterhaltung und eben eine Hilfe, wie man just in diesem Moment etwas weiterkommt.

Aber Kartenlegen ist keine Krankenpflege, Langzeitpflege, Dauerbegleitung oder sonst etwas. Das kann nur schiefgehen und führt in Abhängigkeit.
Daher wäre ich dafür es noch viel viel teuerer zu machen.
Gäbe es nur extrem-teueren Champagner auf der Welt, gäbe es vielleicht auch nicht so viele Alkoholiker…

Etwas harte Worte, aber ich kann es manchmal kaum noch mitansehen, was im Moment los ist.

Und ich finde in meinen Forenbeiträgen noch weit mehr Stoff.

Demnächst in diesem Theater… 🙂

Ich war ein paar Tage in der Schweiz, denn wir hatten dort Moderatorentreffen meines ehemaligen externer Link Forums. Es war sehr angenehm, wir hatten viel Spaß und ich habe mal wieder bestätigt bekommen, dass man im Internet sehr wohl auf nette und wertvolle Menschen stoßen kann, dass aber der gute alte persönliche Kontakt immer noch das allerbeste ist. 😀

(Arbeitstitel: Liebe Administratorinnen meines ehemaligen Forums.  🙁 )


Fünf Jahre lang hatte ich ein Forum.
Dann habe ich es Ende März verschenkt.
Die netten Damen, die ehedem moderierten, haben sich seiner angenommen.
So konnte es wenigstens weiterlaufen.

Hätten sie es nicht genommen, hätte ich es geschlossen und weg wäre es gewesen.
Vielleicht hätte ich es verkaufen können? Für einen Ort, an dem über 600 karteninteressierte User immer mal wieder vorbeischauen, hätte vielleicht sogar noch jemand Geld bezahlt. 😎 Aber das mag sich die neue Verantwortliche nun überlegen. Meine Angelegenheit ist es nicht mehr.

Eins war für mich auf jeden Fall klar: ich wollte kein Forum mehr haben.

Ich hatte keine Lust mehr, Tag für Tag mindestens (!) 1 Stunde lang technische Nachhilfe zu geben. Ich hatte keine Lust mehr, zu erklären, was ein Browser und was Cookies sind. Ich hatte keine Lust mehr, irgendwem die Kartoffeln aus dem Feuer zu holen, wenn nach „Mama“ geschrieben wurde. Ich hatte keine Lust, dass ich mich dort über lange Zeit mit Leuten abgeben mußte, um die ich im realen Leben einen weiten Bogen gemacht hätte. Ich hatte keine Lust mehr auf pingelige Erbsenzähler, die tagtäglich versuchten, einem das Wort im Munde herumzudrehen. Ich hatte schon keine Lust mehr, dort überhaut noch aufzutauchen.

Es passierten mir auch zuviele Grenzüberschreitungen.

Es war immerhin mein Forum! 😎
Und wenn ich z.B. der Ansicht war, ein bestimmtes Wort, das ich nicht mehr lesen mochte, durch einen Ersatzausdruck ersetzen zu lassen, dann konnte ich das so einstellen.
Ich durfte das, denn es war mein Forum.
Ich habe es eingerichtet, ich habe es gestaltet und ich habe es bezahlt. Und ich kann mich wirklich nur bei den Moderatorinnen bedanken, die das Forum mit soviel Einsatz all die Jahre betreut haben und mit ihren Ideen zu einem Treffpunkt gemacht haben, den viele Mitglieder sogar tagtäglich aufgesucht haben.

Weil es dort so war, wie es halt war. Weil es dort so und nicht anders war.

Der Charakter eines Forums entwickelt sich nicht von selber.
Der wird geformt durch die Regeln und „Eigenarten“, die dort herrschen.
Deshalb ist auch jedes Forum anders.
Jenachdem, wer wie moderiert, ist die Stimmung dort.
Und jenachdem wie die Stimmung ist, kommen auch all die Mitglieder oder sie kommen nicht. Bei uns war die Stimmung sicher nicht allzu schlecht, denn es kamen immer viele Leute, und es waren meist nette, freundliche und vernünftige Leute.

Wie bereits erwähnt gab es dort also meinen „Spleen“, dass das Wort „schade“ externer Link automatisch ersetzt wurde durch ~~beschissen doof~~, denn ich war es leid, dieses Wort „schade“, das in den meisten Fällen doch nur ein Synonym für beschissen doof ist, weiterhin zu lesen. Zuviele Schade-Mails hatten mich in den vergangenen Jahren erreicht. Das waren ein paar „schade“ zuviel gewesen. Hier meine Stellungnahme im Forum:

Wir wollen hier etwas mehr Ehrlichkeit. 

Überleg dir mal genau, wann du „schade“ benutzt?

In den meisten Fällen wäre es sicher ehrlicher, gleich „oberscheiße“ zu schreiben; und das meist noch in einem anklagenden Sinne. („ich finde, ihr seid/du bist/das ist…“ )

Am schlimmsten sind die Schade-als-kompletten-Satz-Sätze.
Also ein Satz mit nur einem Wort: mit dem Wort „Schade“Punkt.

Meist ein total enttäuschter Vorwurf an jeden Leser.

Wann wird es benutzt?

Gerne bei Frustration.
„Ich dachte, hier hätten mal mehr Leute gedeutet. S c h a d e.“ Denkt man nicht:“ was ein Mist. Bei allen schreiben innerhalb von 2 Stunden gleich 5 Mann, nur ich warte hier seit Tagen auf mehr als 2 Antworten. Ihr seid doch Scheiße!“ ?

Also kommen wir hier mit einem „schade“-Ersetzen den wahren Emotionen in den meisten Fällen ein Stückchen entgegen.
Was heißt überhaupt „schade“?

Ich habe einen Schaden erlitten?
Will man damit wohl sagen: „Ich habe einen Schaden, weil hier viel zuwenig Leute deuten.“ ?

Schade-Mails: 

Du hast mir nicht auf meine Mail von vorgestern geantwortet. „Schade“.

Ich wollte deine Bilder verlinken, es kommt nur der Trafficdieb. „Schade“.

Die Telefonberatung ist mir zu teuer. „Schade“.

Wie? Du legst zur Zeit keine Karten mehr? Das ist ja direkt „schade“!!!

Ich dachte, du schreibst mir mal ins Gästebuch. „Schade“.

„Schade“, dass du meine Seite nicht verlinkt hast.

„Schade“, dass Sie mir nichts anderes raten als zum Arzt zu gehen.

Und so weiter und so weiter.

„Schade“!

Zum Beispiel wird „schade“ auch gern anstelle einer genauen Fehlerangabe geschrieben – was aber dennoch ein Ersetzen durch ~~beschissen doof~~nicht ausschließt. 

Bei mir funktinioniert dies nicht. „Schade“.
Bei mir funktioniert das nicht. „Schade“.
Ich kann mich nicht einloggen. „Schade“.
Bin ich etwa gesperrt? Das wäre „schade“.
Ich kann da nichts mehr lesen. „Schade“.
Ich kann keine Bilder hochladen. „Schade“.
Bei allen klappt es nur bei mir nicht, aber es liegt sicher nicht an mir. „Schade“.

 

Warum ersetzen diese Damen nicht ebenfalls ihr „schade“ entweder um ein ehrliches ~~beschissen doof~~oder schreiben, ich tat gerade das und das, da passierte das und das, meine Cookie-Einstellungen sind die und die und ich benutze den und den Browser und mein Provider ist AOL? (Wobei letzteres dann wirklich „schade“ ist.  Denn dann kann ich meist auch nichts tun. )
„Schade“, dass ich all das nicht in meiner Kristallkugel ersehen kann.

Also wurde „schade“ irgendwann einfach ersetzt. Das alles lief ganz automatisch ab. 😀
 
Und doch gab es dort selbst wegen so einer Belanglosigkeit ganz kreative Köpfe, die meinten, mich wegen des Wortersatzes angehen zu müssen und zu können. Nun sie konnten. Wenn auch nur mich mal kreuzweise. Offensichtlich hatten sie gänzlich vergessen, dass es im großen weltweiten Web jedem freigstellt ist, sich selber ein Forum zu machen, in dem man den ganzen Tag nach Belieben „schade“ schreiben kann bis es einem zu den Ohren wieder rauskommt!
Aber das muß ja nicht ausgerechnet in meinem Forum stattfinden.

Das nur so als kleiner Exkurs. 😉

Doch nun ist etwas passiert, wobei mir nur noch eins einfällt: liebe Administratoren, es tut mir leid. Es tut mir so unendlich leid, euch dieses Kuckucksei ins Nest gelegt zu haben.

„Traurig, traurig, traurig“ näselte schon einst Theo Lingen.
Und er hat Recht.

Da gibt es nun tatsächlich einen User, dessen EQ meiner Meinung nach in der Nähe der 0 vor sich hindümpelt, der wertvolle Zeit anderer Menschen für sein Ich-verlange-Genugtuung-Gebahren in Anspruch nimmt, der eine Abmahnung mit Androhung monetären Schadenersatzes im 4-stelligen Bereich an den Betreiber eines Kartenlegeforums verschickt, falls ein eingefordertes Handeln (das Löschen eines Beitrags) unterbleibt. Das muß man sich mal vorstellen! Und das alles vor dem Hintergrund eines subjektiv fehlbewerteten Links als Deutung auf eine Kartenlegung, für den die Verfasserin sich sogar noch entschuldigt hat aufgrund der ausufernden Reaktion? Leute, Leute!

Freundlichkeit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr?
Kommt drauf an, wohin mal will.
Man kann ja ruhig erstmal drauflospoltern, alle beschimpfen und dann auch noch Geld fordern.

„Ich bin 6 m groß und alles ist wichtig“
(Fütter mein Ego – Einstürzende Neubauten)

Liebe Administratoren meines ehemaligen Forums, falls ihr hier lest: Es tut mir leid. Ich würde verstehen, wenn euch jetzt auch noch die Lust vergeht. Es macht auch keinen Spaß mehr, da mittlerweile aus einer praktischen Einrichtung Namens „Forum“, was seinerzeit mal als „Marktplatz“ zum Treffen, Unterhalten also Meinungsaustausch gegründet wurde, eine Plattform geworden ist, über die man ohne Rechtsanwalt an seiner Seite gar nicht mehr Herr werden kann.

Das Internet ist mittlerweile so verkommen, dass eine Google-Suche nach Forum  Beiträge Urteil über 3 Millionen Ergebnisse bringt!

Herzlichen Glückwunsch all denen, die durch ihr Verhalten dazu beitragen, dass es bald 4 Millionen sind. 🙄

Ich werde mal eine Prognose so ganz ohne Karten machen: in nicht mehr allzu ferner Zukunft, darf man in keinem Forum mehr schreiben, ohne nicht wenigstens eine Ausweiskopie an den Betreiber geschickt zu haben, damit eine Empfängeradresse für die Abmahnungen wegen irgendwelcher Meinungsäußerungen im Bedarfsfall an den jeweiligen Querulanten weitergegeben werden kann. 😐

In meinem nächsten Leben werde ich Rechtsanwalt. 😆 Nein, war nur ein Scherz. Ich glaube ja gar nicht an Wiedergeburt.

Und hiermit der erste Beitrag in meiner Postecke, in der Mails vorgestellt werden, die sich in irgendeine Richtung aus der Masse abheben. Meist ist die Richtung klar. 🙄 😉

Grad erreichte mich folgendes Prachtstück:

Ich warte locher 125 minuten und es bewegt sich nichts
was kann da ncht stimmne

Tja. Was stimmt da nicht? Da stimmt so einiges nicht.

Da stimmt erstmal nicht, dass der Schreiber auf eine Anrede und einen Gruß verzichtet hat. Des weiteren ist es verkehrt, dass der Schreiber sein Thema nicht anspricht. Dann stimmt was nicht mit seiner Tastatur, denn die Shift-Taste ist offensichtlich kaputt und die Tasten für Punkt und Fragezeichen funktionieren auch nicht. Die drei Flüchtigkeitsfehler in den nur 14 Wörtern sind auch etwas viel.

Ich versuche also mal, das Thema zu erahnen. Ich gehe davon aus, das, was sich nicht bewegt, also „es“, bezieht sich auf meine Seite. Ich vermute, der Schreiber spielt auf das Ouija-Brett an. Dann stimmt vielleicht seine Wartezeit nicht. Denn nach ungefähr einer Viertelstunde sollte schon ein „Geist“ gekommen sein – ist er das nicht, kann man aufhören. Bis dahin hat sich was bewegt oder man versuche es ein anderes Mal. Das steht da allerdings bereits groß und breit. Hat er’s vielleicht überlesen?
Meint er allerdings das Ouija-Orakel, bei dem sich bei ihm auch nach 2 Stunden noch nichts bewegt hat, hat er kein Javascript aktiviert. Da kann er lange warten. Das müßte er schon selber eigenhändig im Browser einschalten. Dann bewegt „es“ sich nämlich sofort. Ohne Wartezeit. „Sie“, die Planchette….

 

Genau: oder.
Man kann beides sagen, entweder der oder das.

Ich habe immer „der“ Blog gesagt, „das“ Blog immer komisch gefunden und bei externer Link  Wikipedia steht, dass man sowohl „der“ als auch „das“ sagen kann:

Laut Duden ist sowohl „der Blog“ als auch „das Blog“ möglich.

 

Meinetwegen; umso besser. Es kommt von Weblog. Sagt man denn „der“ oder „das“ Weblog?  Vom Gefühl her würde ich auch dort „der“ nehmen. „Das Weblog“ ist so … na… höm … na halt wie „das Mail“ und „das Link“. Also irgendwie so, ich weiß nicht, mir fällt gar keine passende Farbe ein, aber so als würde jemand, der „das Mail“ sagt, selbige auch ausdrucken. Und abheften. 

Wikipedia ist hier wieder ganz kulant:

Der (oder das) Link

 

beziehungsweise zu „Mail“:

Während sich in Deutschland vorwiegend die feminine Form durchgesetzt hat (die Mail), dominiert in Österreich und in der Schweiz das Neutrum (das Mail).

 

Na bitte. Man kann also jederzeit sagen, was man will. Besonders „das“ kann man immer sagen. Ich sage „der“. Außer zu Mail, da sage ich „die“.

Basta.

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